Willkommen im Feuerwehrbezirk St. Veit an der Glan

… wo sich in 43 Freiwilligen Feuerwehren und 4 Betriebsfeuerwehren rund 2.100 Frauen und Männer engagieren.
… wo jährlich rund 550 Brände gelöscht und mehr als 2.000-mal technisch geholfen wird.
… wo mehr als 180 Mädchen und Burschen in 24 Jugendgruppen „Feuer und Flamme“ sind.
… wo Kameradschaft, verbunden mit einem Willen, für Schutz und Hilfe der Bevölkerung sorgt.

BFK News:

Aktuelles

TS – Maschinistenlehrgang im Bezirk 2026

Am vergangenen Wochenende wurde in Althofen der TS-Maschinistenlehrgang erfolgreich durchgeführt. Insgesamt nahmen 45 Feuerwehrmitglieder – darunter 9 Frauen und 36 Männer – an der Ausbildung teil.

Im Mittelpunkt des Lehrgangs stand die sichere und effiziente Handhabung von Tragkraftspritzen sowie weiterer wichtiger Gerätschaften wie Restlossaugern und Tauchpumpen. Ergänzend dazu kamen auch Sondergeräte aus dem Katastrophenschutzlager im Zuge der praktischen Ausbildung zum Einsatz.

Neben der fundierten theoretischen Ausbildung wurde besonderer Wert auf praxisnahe Übungen gelegt. Dank der Unterstützung des Abwasserverbandes Friesach-Althofen unter Geschäftsführer Bitter Robert und Betriebsleiter Wieser Timo konnte das Gelernte auf dem Gelände der Kläranlage in Mölbling unter realitätsnahen Bedingungen umgesetzt und vertieft werden.

In seinen Grußworten betonte 2. Vizebürgermeister Michael Baumgartner die zentrale Rolle der Feuerwehr:
„Die Feuerwehr ist rund um die Uhr eine unverzichtbare Stütze unserer Gesellschaft. Vielen Dank für euren unermüdlichen Einsatz und eure Bereitschaft, euch kontinuierlich weiterzubilden.“

Ein besonderer Dank gilt der Stadtgemeinde Althofen für die Bereitstellung des Kulturhauses sowie der Freiwilligen Feuerwehr Althofen – allen voran David Reich – für die Organisation und Betreuung der Kantine. Für die Verpflegung sorgte zudem das Humanomed Zentrum Althofen.

Den Abschluss bildete die Übung „Wasserförderung über lange Wegstrecken“, welche bei der Familie Auer von Welsbach durchgeführt wurde und einen gelungenen Ausklang des intensiven Ausbildungswochenendes darstellte.

Bezirksfeuerwehrkommandant und Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Friedrich Monai sowie Bezirksausbildungsleiter Gerald Remschnig konnten allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur erfolgreichen Absolvierung des Lehrgangs gratulieren.

Ein herzlicher Dank gilt abschließend dem gesamten Ausbilderteam für die professionelle Organisation und Durchführung dieses Lehrgangs.

01. Jan 1970
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Großübungstag der Feuerwehren des Bezirkes St.Veit/Glan

Am Samstag, den 18.04.2026 fand eine groß angelegte Übung der Feuerwehren des Bezirkes
St.Veit/Glan statt, bei der die Einsatzkräfte unter realistischen Bedingungen ihr Zusammenspiel und
ihre Einsatzbereitschaft erfolgreich unter Beweis stellten.

Annahme war, dass es zu mehreren parallelen Großeinsätzen kam.
Bereits um 05:00 Uhr erfolgte die Alarmierung der Mitglieder des Bezirkseinsatzstabes der
Feuerwehr. Im Rüsthaus St.Veit/Glan wurde ab 06:00 Uhr mit der Arbeit im Krisenstab begonnen,
denn die ersten Übungsszenarien ließen nicht lange auf sich warten.

Aufgabe es Stabes war, die Einsatzleiter vor Ort im Hintergrund organisatorisch zu Unterstützen und einen Überblick über alle Schadenslagen, die eingesetzten Kräfte sowie die in Reserve befindlichen Kräfte zu halten.
Im Bereich des Werkes der TIAG wurde angenommen, dass ein Sturm ein Dach abgedeckt hatte. Hier
kamen die Einsatzkräfte mit der Spezialausbildung für Menschenrettung- und Absturzsicherung
(MRAS) in Einsatz. Es galt, das Dach provisorisch mit Planen zu sichern.

Nur wenige Minuten später kam es in der Nähe von Pölling zu einer Kollision zwischen einem LKW und zwei PKW, wobei ein Lenker in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Bei dem Unfall hat der LKW Ladegut verloren, dieses gelangte in die Gurk bzw. auf die Böschung der Gurk. Wie es sich herausstellen sollte, handelte es sich
dabei um radioaktives Material, weshalb die Mitglieder des Strahlenspürtrupps sowie die Taucher des
Bezirkes alarmiert wurden. Unterstützt wurden sie dabei vom Strahlenschutztrupp des Bezirkes
Wolfsberg sowie von der Österreichischen Wasserrettung. Auch die Strahlenschutzbeauftragten des
Landes Kärnten nahm an der Übung teil.
Während der Einsatz in Pölling noch im Gange war, erreichte den Bezirkseinsatzstab die Meldung,
dass es im Bereich der Volksschule in Guttaring zu einem Brand kam. Mehrere Personen, darunter
auch Kinder, mussten aus dem Gebäude gerettet werden. Von den eingesetzten Kräften der
Feuerwehr und dem Roten Kreuz mussten 9 verletzte Personen versorgt werden. Gleichzeitig schlug
ebenfalls in Guttaring ein auf einem Traktorgespann transportierter IBC-Container, in dem 1.000 Liter
hochkonzentrierte Salzsäure geladen war, leck. Auch hier musste eine verletzte Person aus dem
Nahbereich des Chemikalienbehälters gerettet werden. Die Leckage musste von Spezialtrupps in
Vollschutzanzügen abgedichtet werden. Um eine Verschleppung von Chemikalienrückstände zu
vermeiden, wurde direkt an der Einsatzstelle ein Dekontaminationsplatz aufgebaut.
Am späten Vormittag brach in einem Waldstück bei Straßburg ein Brand aus, der schnell um sich Griff.
Als die KräŌe der Feuerwehren eintrafen, standen bereits ca. 6 Hektar Wald in Flammen. Hier galt es,
ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu verhindern. Zunächst wurden Riegelstellungen errichtet,
bevor mit den Waldbrandpaketen (Sondergerätschaften, die sich speziell für die
Waldbrandbekämpfung eignen, wie zum Beispiel dünne Schläuche und kleine Strahlrohre, die
aufgrund des geringen Gewichtes das Arbeiten im Wald erleichtern, Löschwasserrucksäcke,
Sprinkleranlagen zum Halten von Riegelstellungen etc.) zur Brandbekämpfung übergegangen wurde.
Eine wertvolle Hilfe war hier wie auch bei vielen anderen Übungsszenarien dieses Tages die Drohne
der Feuerwehr Hörzendorf-Projern, mit der Live-Bilder vom Waldbrand in Straßburg in den
Bezirskseinsatzstab nach St.Veit/Glan übertragen wurden.
Kurz nach Mittag kollidierte im Bereich des Bahnhofes Friesach ein PKW mit einem Kesselwaggon der
ÖBB, der Dieselkraftstoff geladen hatte. Im PKW waren drei Personen einklemmt, der Kesselwaggon
schlug aufgrund der Wucht des Aufpralles Leck. Hier mussten die Einsatzkräfte unter erschwerten
Bedingungen die Personenrettung durchführen und gleichzeitig den Austritt des Gefahrgutes
eindämmen.
Um 14:00 Uhr nahm die Dynamik der Großschadenslagen nochmals stark zu. Praktisch gleichzeitig
kam es beim Werk III der Firma Fundermax in St.Donat zu einem Waldbrand. Dieser zog die
Aufmerksamkeit mehrerer Fahrzeuglenker auf sich, wodurch es zu einer Kollision von drei Fahrzeugen
gekommen ist. Nur wenige Minuten später trat aus einem großen Kessel im Nahbereich des Werkes
Morphin aus. Morphin ist ein stark ätzender Stoff, der schwere Schäden an Haut, Augen und
Atemwege verursachen kann. Für die Bekämpfung des Waldbrandes musste eine Zubringerleitung
von der ca. einen Kilometer entfernten Glan errichtet werden, auch hier kamen für die
Brandbekämpfung Waldbrandpakete in den Einsatz. Die einklemmten Personen wurden mit
hydraulischem Rettungsgerät aus den Fahrzeugen befreit. Die Leckage am Morphin-Behälter wurde
von Einsatzkräften, die sich mit Vollschutzanzügen schützen mussten, abgedichtet. Auch hier wurde
wieder gleich wie in Guttaring ein Dekontaminationsplatz errichtet.
Und da der Teufel bekanntlich mehrere Junge hat ging über dem Görtschitztal ein schweres Unwetter
nieder, wodurch die Görtschitz im Bereich von Eberstein und St. Walburgen drohte über die Ufer zu
treten. In Eberstein wurde der baulich vorbereitete Hochwasserschutz mit Alu-Profilen verstärkt bzw.
erhöht, um Objekte in den gefährdeten Zonen zu schützen. In St.Walburgen wurden mobile
Hochwasserschutzelemente aus dem Katastrophenlager in Althofen angefordert. Über eine Länge von
ca. 100 Meter wurden unterschiedliche Module, die teilweise mit Wasser und teilweise mit Luft
gefüllt werden können, errichtet, um Objekte in diesem Bereich zu schützen. Die sich schnell
zuspitzenden Lage hat ein weiters Mal bewiesen, wie wichtig dezentrale Katastrophenlager sind, um
flexibel auf Lageänderungen reagieren zu können.


Landesbranddirektor-Stellvertreter Friedl Monai sowie die Bezirkshauptfrau Dr. Claudia Egger, die sich
ebenfalls ein Bild der Übung machte, zeigten sich nach der Übung sehr zufrieden mit den gezeigten
Leistungen. Beide loben die gute Zusammenarbeit aller Übungsteilnehmer – es nahmen neben der
Feuerwehre ja auch Kräfte der Österreichischen Wasserrettung, des Österreichischen Roten Kreuzes
sowie der Polizei an der Übung teil – sowie professionelle Vorgehensweise. Beide sprechen ein großes
Dankeschön an alle Übungsteilnehmer aus, die an diesem Samstag viele Stunden ihrer Freizeit in den
Dienst der Allgemeinheit stellten und zum Gelingen der Großübungen beitrugen.


Das letzte Übungsszenario endete um 19:30 Uhr. In Summe waren 583 Mitglieder der Feuerwehren
des Bezirkes St.Veit/Glan (verstärkt durch Stahlenspürer aus dem Bezirk Wolfsberg sowie durch die FF
St.Michael am Zollfeld) mit 100 Fahrzeugen im Übungseinsatz. Vom Roten Kreuz unterstützten neun
Mitglieder mit fünf Fahrzeugen die Übung, die Wasserrettung war mit zwei Mitgliedern und einem
Fahrzeug dabei. Bei allen Übungsszenarien waren Kräfte der Exekutive vor Ort.

© Text: BM Jürgen Sampl, 19.04.2026 Bilder: Jennifer Monai

18. Apr 2026
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Neuer Abschnittsfeuerwehrkommandant-Stellvertreter im Glantal

Die Nachwahl des stellvertretenden Abschnittsfeuerwehrkommandanten fand am 3. April in den Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr St. Sebastian statt.

Georg Kropf wurde im vergangenen Jahr zum Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Hörzendorf-Projern gewählt. Vor Kurzem nahm er außerdem die Wahl zum Gemeindefeuerwehrkommandanten in Sankt Veit an der Glan an.

Am gestrigen Abend wurde er schließlich zum stellvertretenden Abschnittsfeuerwehrkommandanten des Abschnittes Glantal gewählt.

Wir wünschen ihm für seine kommenden Aufgaben alles Gute, viel Erfolg und eine stets gute Zusammenarbeit.

Text: ÖA Glantal/Bild: BFK08

03. Apr 2026
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St. Sebastian
B4 – Waldbrand klein in Ratschach (Stadtgemeinde Straßburg) – 31.03.2026

Am Dienstag, dem 31.03.2026 um 17:38 Uhr wurden die Feuerwehren Straßburg, St. Georgen/Straßburg, Winklern-Hausdorf, Gurk, Pisweg und Weitensfeld mittels Sirenenalarm zu einem Brandeinsatz alarmiert. Die Einsatzmeldung lautete: B4 Waldbrand klein in Ratschach.

Aufgrund von heftigen Sturmböen fiel im Bereich Ratschach ein Baum auf eine 20 kV Freileitung. Durch die trockene Vegetation verursachte die Oberleitung einen Waldbrand. Bei der Anfahrt versperrte ein umgefallener Baum die Zufahrt zum Einsatzort. Dieser musste zuvor weggeräumt werden, um zum Einsatzort zu gelangen.

Anschließend konnte der Waldbrand rasch mit einer Angriffsleitung vom TLFA 4000 unter Kontrolle gebracht werden. Nachdem der Störungsdienst von Kärnten Netz sichergestellt hatte, dass die Leitung stromlos ist, konnte ein umfangreicher Löschangriff durchgeführt werden.

Mittels Schanzwerkzeug wurden ca. 20 Quadratmeter umgegraben und Glutnester nachgelöscht. Abschließend wurde das betroffene Gebiet mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

Im Einsatz standen:

FF Straßburg (TLFA 4000, SLFA und MTF)

FF Winklern-Hausdorf (KLFA)

FF St. Georgen/Straßburg (LFA und MTFA)

FF Gurk (TLFA 2000-200 und LFA)

FF Pisweg (TLFA 1300)

FF Weitensfeld (TLFA 3000, TLFA 1000 und LFA)

BFK/LFK-Stv. LBDS Friedrich MONAI

AFK ABI Stefan FRIESER

AFK-Stv. HBI Georg HOLZER

PI Straßburg

Störungsdienst Kärnten Netz

mit insgesamt 70 Mann/Frau

Bericht: V Tobias MONAI (FF Straßburg)

Bilder: FF Straßburg und FF Gurk

31. Mar 2026
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Ratschach

Hier erfahren Sie alle Neuigkeiten des Bezirksfeuerwehrkommandos St. Veit an der Glan.

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