Willkommen im Feuerwehrbezirk St. Veit an der Glan

… wo sich in 43 Freiwilligen Feuerwehren und 4 Betriebsfeuerwehren rund 2.100 Frauen und Männer engagieren.
… wo jährlich rund 550 Brände gelöscht und mehr als 2.000-mal technisch geholfen wird.
… wo mehr als 180 Mädchen und Burschen in 24 Jugendgruppen „Feuer und Flamme“ sind.
… wo Kameradschaft, verbunden mit einem Willen, für Schutz und Hilfe der Bevölkerung sorgt.

BFK News:

Aktuelles

Großbrand in St. Veit an der Glan

10 Feuerwehren mit mehr als 150 Kameradinnen und Kameraden standen am 14. November 2022 im Großeinsatz.

Um 10:33 Uhr wurden die Feuerwehren St. Veit/Glan, St. Donat und Obermühlbach/Schaumboden, zu einem Carportbrand in der Transportstraße in St. Veit/Glan alarmiert. Binnen weniger Minuten breitete sich der Brand aus. Eine riesige schwarze Rauchwolke stieg über den Dächern von St. Veit/Glan auf und war kilometerweit zu sehen.

Der Carportbrand war in Wirklichkeit ein Brand in dem Nebengebäude einer Autowerkstatt.

Brand griff auf Lagerhalle über

Bereits auf der Anfahrt wurde eine derart starke Rauchentwicklung wahrgenommen, dass durch den Einsatzleiter der FF St. Veit/Glan, HBI Markus KORATH, weitere Feuerwehren zur Unterstützung angefordert wurden. Auch an der Landesalarm- u. Warnzentrale Kärnten gingen weitere Notrufe ein!

Der Carportbrand breitete sich in kurzer Zeit aus und griff in weiterer Folge auf eine Lagerhalle über.

Die Feuerwehren Hörzendorf/Projern, Liebenfels, Treffelsdorf, Launsdorf und Kraig sowie die Feuerwehren Althofen und Feldkirchen i. K. wurden alarmiert, da weitere Drehleitern und Tanklöschfahrzeugen erforderlich waren.

Löschangriff und Wasserversorgung

Am Brandobjekt wurde umgehend mit Löschmaßnahmen begonnen. In personeller als auch in materieller Hinsicht gestaltete sich der Löschangriff durch die enorme Hitze und die zur Brandbekämpfung benötigten Wassermengen herausfordernd für die rund 150 Einsatzkräfte..

Mehrere Zubringerleitungen leiteten das Wasser von umliegenden Hydranten und der nahegelegenen Glan zu den Tanklöschfahrzeuge. Im Innenangriff kämpften zahlreiche Atemschutztrupps gegen die Flammen.

Durch das schnelle Eingreifen und den massiven Löscheinsatz konnte ein weiteres Übergreifen verhindert werden. Dennoch dauerte der Einsatz bis zum Brandaus ca. 5 Stunden.

Anwesende

Neben dem Bürgermeister der Stadtgemeinde St. Veit/Glan Martin KULMER, Katastrophenreferent der BH St. Veit/Glan, Horst MAIER machten sich auch Abschnittsfeuerwehrkommandant ABI Klaus ERTL und Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Friedrich MONAI persönlich ein Bild vom Einsatz und unterstützten die Einsatzleitung und Kräfte vor Ort.

Ebenfalls vor Ort waren auch das Rote Kreuz mit mehreren Fahrzeugen unter dem Kommando von Bezirksrettungskommandant Thomas WADL, die Polizei St. Veit/Glan sowie Brandermittler des Landeskriminalamtes Kärnten und der Leiter der Brandverhütungsstelle des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes BR Michael SCHNEIDER.

Brand aus!

Gegen 17:00 Uhr konnten die umliegenden Feuerwehren den Einsatz beenden, wobei die Feuerwehr St. Veit/Glan noch bis in die Nachtstunden mit Nachlöscharbeiten und Kontrolltätigkeiten beschäftigt war.

 

Bericht&Bilder: AFKdo.Glantal, BM Julia REMSCHNIG

14. Nov 2022
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St. Veit an der Glan
Übung KAT-Zug IV im Gurktal

10 Stunden übten Einsatzkräfte aus den Bezirken St. Veit an der Glan und Feldkirchen für den Ernstfall.

KAT-Zug IV-Kommandant Werner PUGGL zieht positive Bilanz: „Ich bin dankbar, dass sich 108 Kameradinnen und Kameraden einen ganzen Tag Zeit genommen haben, um vier verschiedene Stationen zu durchlaufen, um uns gemeinsam auf den Ernstfall vorzubereiten.“

Das Gurktal wurde für den Katastrophenhilfszug IV des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes als Übungsstätte ausgewählt. Auf dem Übungsplan standen vier Stationen, welche die Kameraden auf Unwettereinsätze vorbereiteten.

Zu den Szenarien

Für Hangrutsch und Felssturz wurde durch die Firma Feichtinger eine Schottergrube zur Verfügung gestellt. Hier referierte Manuel TÖPLITZER (Kommandant FF-Glanegg/Maria-Feicht) über die Möglichkeiten der Sicherungs-, Kontroll- bzw. Überwachungsmöglichkeiten. Die Theorie wurde mit Hilfe von Bildmaterial besprechen und in die Praxis umsetzt.

Beim Aufarbeiten eines Windwurfs am Bauernhof der Familie Leitgeb erläuterte Forstfacharbeiter Christian DÖRFLER (Kommandant-Stv. FF-Zedlitzdorf) den Teilnehmern die Gefahren und den richtigen Umgang mit der Motorsäge im Schadholz. Auch wurden Möglichkeiten zur Sicherung mit den Gerätschaften der Feuerwehren ausprobiert.

Am Bewerbsplatz in Straßburg widmeten sich die Abschnittsfeuerwehrkommandanten Johann DELSNIG (Krappfeld-Metnitztal), Bernhard SCHNEIDER (Görtschitztal) mit Florian MONAI (Kommandant-Stv. FF-Straßburg) dem Thema Hochwasser. Der Aufbau von mobilen Hochwasserschutzelementen und die Anwendung der Großraumpumpe wurde behandelt.

Das Rüsthaus Straßburg diente Raffael KALT (Kommandant-Stv. FF Zweikirchen) als Örtlichkeit für den Theorieunterricht. Grundlegendes über die Katastrophenhilfszüge, rechtliche Gegebenheiten, sowie die Kommando- und Führungsstruktur wurden in dieser Station anschaulich erklärt. Eine offene Diskussionsrunde gab den Anwesenden die Möglichkeit noch ungeklärte Fragen zu klären und ein Resümee über die vergangenen Einsätze zu ziehen.

KAT-Zug IV-Stab

Auch Arbeit für den Stab des Katastrophenhilfszug IV kam bei dieser Übung nicht zu kurz. Eingespielte Themen gaben Möglichkeit die Zusammenarbeit und Problemlösung als KAT-Zug IV Stab unter der Leitung von Sebastian SELINGER (Kommandant FF St. Georgen/Straßburg) zu perfektionieren. Die Versorgungsgruppe übernahm die Verpflegung über den gesamten Übungsablauf gemeinsam mit der Feldküche der FF Straßburg.

Von der großangelegten Übung und den erbrachten Leistungen überzeugte sich auch der Katastrophenhilfsdienstbeauftragte des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes Libert PEKOLL (BFK Villach-Land). Über den gesamten Tag vertreten und als helfende Hände zur Stelle waren die Bezirksfeuerwehrkommandanten Friedl MONAI (St. Veit an der Glan) und Ludwig KONRAD (Feldkirchen) mit den Stellvertretern Karl RAINER (St. Veit an der Glan) und Rainer DIONISIO (Feldkirchen).

Einsatz

Eine Suchaktion im Glantal folgte auf den Übungstag. Eine männliche Person wurde vermisst. Um eine umfangreiche Suche zu gewährleisten rückte die gesamte Mannschaft im Konvoi nach Liebenfels ab.
Über 100 Mann/Frau unterstützen die Feuerwehren der Gemeinde Liebenfels bei ihrer Suche.

Schon nach kurzer Zeit konnte der Mann unverletzt von Feuerwehrkameraden aufgefunden werden.

 

Bericht&Bilder ÖA-BFK08: BM Jan HOI, BM Nicole RÜCKENBAUM, BM Julia REMSCHNIG und LM Valentin PTOK

05. Nov 2022
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Katastrophenhilfszug IV übt für den Ernstfall

Die Feuerwehren aus dem Bezirk St.Veit an der Glan und Feldkirchen bilden den Katastrophenhilfszug IV des Landes Kärnten.

150 Kameraden/Innen werden sich morgen mit 23 Fahrzeugen gegen 8:00 Uhr von St.Veit an der Glan in das Gurktal begeben.

Am 5. November 2022 üben die St.Veiter und Feldkirchner Florianis in vier verschiedenen Stationen für einen möglichen Einsatz.
Zusammenarbeit und Anwendungskenntnisse werden das Hauptthema der morgigen Herausforderung sein.

Das Bezirksfeuerwehrkommando informiert:

Übung_05.11.2022_Update-01: Die Kameradinnen und Kameraden aus St.Veit an der Glan und Feldkirchen begeben sich nun mit 23 Feuerwehrfahrzeugen in das Gurktal.

Übung_05.11.2022_Update-02: 108 Florianis sind am Parkplatz der Firma Buchhäusel angetreten, wurden vom Kommandanten des KAT-Zug IV, ABI Werner PUGGL in Gruppen eingeteilt und zu den Stationen abgetreten.

Der KAT-Zug IV findet sich im Bereich der Firma Selinger ein und beübt in eingespielten Situationen die gemeinsame Stabsarbeit.

Übung_05.11.2022_Update-03: Der Stationenbetrieb wurde aufgenommen.

  1. Hangrutsch
  2. Windwurf
  3. Hochwasser
  4. Theorie

 

Übung_05.11.2022_Update-04: Katastrophenhilfsdienstbeauftragter des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes und Feuerwehrkommandant von Bezirk Villach Land, Libert PEKOLL ist vor Ort und verschafft sich ein Bild der Übungsherausforderung.

 

 

BFK08

04. Nov 2022
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Gurktal
Nachruf – Ehrenbrandinspektor Kajetan REMSCHNIG – 50 Jahre im Dienst der Feuerwehr

Am 01.06.1972 in den ehrenamtlichen Dienst der Feuerwehr eingetreten. Neben seiner sechsjährigen Tätigkeit als Bezirksmaschinenmeister für den Bezirk St. Veit an der Glan, war REMSCHNIG fünf Jahre als Bezirks-Atemschutzbeauftragter, 23 Jahre als Bezirksausbilder und neben fünf Jahren in der Funktion als Bezirksfunkbeauftragter, bis zuletzt ein verlässlicher und kompetenter Ansprechpartner für Funktechnik.

 

Werdegang:

  • Bezirksausbilder 1982 – 2005
  • Bezirks-Atemschutzbeauftragter 1986-1991
  • Bezirks-Funkbeauftragter 1993- 1998
  • Bezirks-Maschinenmeister 1996-2003
  • Gerätewart und Hauptmaschinist der FF St. Veit an der Glan von 1981 – 2003

 

Mitglied der FF Treffelsdorf von 1972 – 1981 Mitglied der FF St. Veit/Glan von 1981 bis zuletzt

Namens des gesamten Bezirksfeuerwehrkommandos möchten wir Kajetan REMSCHNIG  für seinen jahrzehntelangen Verdienst für die Feuerwehr und seine Kameradschaft danken.

Der Familie sprechen wir unser aufrichtiges Beileid aus.

Ein letztes Gut Heil Kamerad!

01. Jan 1970
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