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Am Nachmittag des 18.08.2022 wurde der Bezirk St. Veit an der Glan, binnen weniger Minuten, von einer unerwarteten Wetterfront erfasst. Bäume fielen auf Fahrbahnen, Dächer und Autos, Hausdächer wurden abgedeckt und Stromleitungen beschädigt und teils abgerissen.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus dem Bezirk St. Veit an der Glan standen flächendeckend im Unwettereinsatz.
Über 100 Einsatzstellen im gesamten Bezirk liefen bei der LAWZ auf und konnten großteils durch die Feuerwehren bereits abgearbeitet werden. Mehr als 1000 Festmeter Holz liegen am Boden. Derzeit sind noch zwei kurze Wegstrecken in der Gemeinde Hüttenberg gesperrt, diese können jedoch umfahren werden. Es wird damit gerechnet alle Straßen bis morgen im Laufe des Tages freiräumen zu können. Der Großteil der 47 Feuerwehren des Bezirkes stand dabei mit ca. 350 Kameradinnen im Einsatz.
Bezirksfeuerwehrkommandant Monai: „Heute wurde uns wieder ersichtlich wie sich in kurzer Zeit alles verändern kann und wie wichtig jede einzelne Feuerwehr und vor allem die entsprechende Ausrüstung für die Bevölkerung ist. Ich bin stolz auf die Kameraden und möchte mich für euren Einsatz herzlich bedanken.“
Bericht: BM Julia REMSCHNIG Bilder: BFKDO08
In Altenmarkt fand die diesjährige Abschnitts-Atemschutz-Übung für die Feuerwehren aus dem Gurktal statt.
Am 30. Juli 2022 haben zehn Atemschutztrupps aus dem Gurktal und ein Gasttrupp der Feuerwehr Zweikirchen (Glantal) an der Übung teilgenommen. Ziel war es, die richtige Handhabung mit dem Atemschutzgerät zu trainieren sowie die eingespielten Szenarien im stark verrauchten Gebäude zu bewältigen.
Die Trupps zu je drei Mann/Frau wurden vor Ort, durch den Abschnittsatemschutzbeauftragen BM Christian GERMANN (FF Weitensfeld) und den Ortsatemschutzbeauftragten der FF Altenmarkt HFM Peter SALMINA, angeleitet und unterstützt. Sich ein Bild der Herausforderung gemacht und an der Übung teilgenommen haben auch Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Friedrich MONAI, Abschnittsfeuerwehrkommandant ABI Johann SCHÖFFMANN, Abschnittsfeuerwehrkommandant-Stellvertreter HBI Werner MARX, Bezirksschriftführer und Leiter des Bezirkseinsatzstabes BI Raffael KALT sowie Bezirkskameradschaftsführer BI Christian WUZELLA.
Ein großer Dank gilt den beiden Organisatoren BM Christian GERMANN, HFM Peter SALMINA für die einwandfreie Vorbereitung und darüber hinaus Kommandant OBI Konrad SALMINA und seinen Kameraden der FF Altenmarkt für die ausgezeichnete Verpflegung im Anschluss.
Bericht: BM Jan HOI, Fotos: OBI Konrad SALMINA (FF Altenmarkt)
Am späten Nachmittag des 20. Juli 2022 wurden mehrere Feuerwehren aus dem Abschnitt Görtschitztal, dem Abschnitt Glantal und auch aus dem Bezirk Völkermarkt, zu einem Brandeinsatz alarmiert.
Die genaue Einsatzmeldung lautete: „ Waldbrand in Selesen bei Brückl“
Von Passanten wurde eine Rauchentwicklung gesichtet und der Notruf getätigt. Ein Waldbrand im Ausmaß von rund 1200 Quadratmetern war entstanden. Durch rasches Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine Ausbreitung vermieden und der Brand rasch gelöscht werden.
Rund 150 Kameradinnen und Kameraden standen im Einsatz, sowie der Hubschrauber des Innenministeriums.
Bericht: BM Julia REMSCHNIG
Luca Gurmann heißt der kreative, junge Feuerwehrmann aus Grades (Bezirk St. Veit an der Glan), welcher sich nun als glücklicher Gewinner, des Wettbewerbes um das neue Maskottchen der Feuerwehrjugend nennen darf.
20 Jahre Feuerwehrjugend werden heute am Gelände des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes gefeiert. Im Zuge dessen wurde ein Wettbewerb veranstaltet um ein neues Maskottchen für die Feuerwehrjugend zu gestalten. Von 33 kreativen Einsendungen bestritten drei die engere Auswahl, welche von der fachspezifischen Jury, bestehend aus Landesfeuerwehrkommandant Rudolf ROBIN, Landesrat Daniel FELLNER, der Landesjugendbeauftragten Claudia STICKER und Feuerwehrkünstler Helmut BLAZEJ, begutachtet und bewerten wurden.
Luca‘s Feuer(Wehr)Salamander wird zukünftig als Glücksbringer und treuer Begleiter des Feuerwehrjugend Kärnten gelten.
Kommandant der Feuerwehr Grades, Wolfgang BERGNER und die Abschnittsjugendbeauftragte des Abschnittes Krappfeld-Metnitztal Margit BERGNER, nahmen an der Siegerverkündung teil und durften einen Aktivitätengutschein, in Wert von 800€ für ihre Feuerwehrjugend entgegen nehmen.
Unter den ersten Gratulanten war neben Bezirksfeuerwehrkommandant Friedl MONAI, Bezirksjugendbeauftragter Michael PIRKER und dem Leiter des Bezirkseinsatzstabes Raffael KALT auch der Leiter des Sachgebietes Feuerwehrjugend im Österreichischen Bundesfeuerwehrverband Manfred EIBL.
Bericht: BM Julia Remschnig
Wiederholt rückten die Florianis aus dem Bezirk St. Veit an der Glan zum Hilfseinsatz nach Treffen am Ossiachersee aus, wo die Aufräumarbeiten nach dem schweren Unwetter, welches nun zwei Wochen zurück liegt, noch andauern.
An den Tagen von 11.07.2022 bis 13.07.2022 waren die St. Veiter Kameradinnen und Kameraden zur Unterstützung der Unwetteropfer im Bereich Treffen unterwegs. Da wir schon am Samstag, dem 02. Juli 2022 mit diversen Arbeiten rund um den Pöllinger-Bach beschäftigt waren, erfolgte mit dem heutigen Mittwoch: „TAG 4 IM HILFSEINSATZ“
Täglich um sieben Uhr startete der Hilfskonvoi von Feuerwehrfahrzeugen und Freiwilligen, um mit vereinten Kräften, Häuser, Gärten und Straßen von Schlamm und Geröll zu befreien. Vor allem die Keller der Wohnhäuser sind betroffen und können teilweise nur mit Schaufeln und Kübeln geräumt werden. Immer wieder kommen die Wertsachen der Bewohner zum Vorschein, welche in der Nacht auf den 29.06.2022 verschüttet wurden.
Rund 100 Feuerwehrmitglieder aus den St. Veiter Feuerwehren bewiesen in den letzten drei Tagen Ausdauer, Kraft und Hilfsbereitschaft, um im Bereich Treffen am Ossiachersee ein Stück Normalität zu schaffen.
Immer mit dabei war unser Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich MONAI, welcher sich von den Eindrücken an Ort und Stelle betroffen zweigt: „Es ist unbegreiflich welche Ausmaße dieses Unwetter mit sich gebracht hat und schön mitanzusehen mit welchem Elan die Kameradinnen und Kameraden an die Arbeit gehen und gegen die Schlammmassen kämpfen“!
Bericht: BM Julia REMSCHNIG
VERBOT des FEUERANZÜNDENS im Bezirk St. Veit an der Glan.
„Aufgrund der herrschenden Trockenheit, die die Entstehung und Ausbreitung von Waldbränden besonders begünstigt, ist jegliches Feuerentzünden sowie das Rauchen im Wald und dessen Gefährdungsbereich im gesamten politischen Bezirk St. Veit an der Glan ab sofort verboten.“
Am vergangenen Samstag, dem 02.07.2022 war es endlich wieder so weit. Nach zweijähriger Corona-Pause konnten wir in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein Gurk/Pisweg, sowie den anderen Vereinen der Marktgemeinde Gurk, den Peterstag ausrichten.
Im Zuge dessen fand auch wieder eine Schauübung statt, an der die Feuerwehren des Abschnittes Gurktal teilnehmen. Austragungsort war der Bereich Volksschule Gurk/Elektro Marx.
Um 18:00 Uhr wurde durch unseren Funkbeauftragten FM Maximilian Kraßnitzer Sirenenalarm für die FF Gurk ausgelöst. Die Übungseinsatzmeldung für die FF Gurk sowie für die Feuerwehren Pisweg, Straßburg, St. Georgen/Straßburg, Zweinitz, Weitensfeld, Altenmarkt, Glödnitz und Deutsch-Griffen lautete „Kellerbrand mit zwei vermissten Personen, sowie eine eingeschlossene Schulklasse in der Volksschule Gurk!“
Unverzüglich rüstete sich die FF Gurk mit schwerem Atemschutz aus und begann die Suche nach den vermissten Personen. Der Reserveatemschutztrupp wurde durch die FF Pisweg gestellt, welcher jenen der FF Gurk in späterer Folge ablöste, die zweite vermisste Person rettete und Löscharbeiten durchführte.
Der Atemschutztrupp der FF Straßburg führte eine Personensuche samt Innenangriff durch, da im Nachbargebäude ebenfalls ein Kellerbrand ausgebrochen war. Die Feuerwehren Weitensfeld und Altenmarkt übernahmen den Außenangriff mittels C-Rohren. Ein Suchtrupp begab sich in das Schulgebäude, um die eingeschlossene Schulklasse im ersten Stock zu befreien.
Die Feuerwehren Zweinitz, St. Georgen/Straßburg, Glödnitz und Deutsch-Griffen legten Zubringleitungen vom Gurkfluss bis zur Volksschule, um die sich dort befindlichen Tanklöschfahrzeuge mit Wasser zu versorgen.
Nach ca. 45 Minuten konnte unser Kommandant und Einsatzleiter OBI Ralph Nott „Brand aus!“ geben und die Übung erfolgreich beendet werden.
Die FF Gurk bedankt sich bei allen Zuseherinnen und Zusehern, die es sich nicht nehmen ließen bei der diesjährigen Schauübung dabei zu sein. Ein großer Dank ergeht auch an alle Feuerwehren des Abschnittes Gurktal, sowie an unseren Abschnittsfeuerwehrkommandanten ABI Johann SCHÖFFMANN, dass sie auch heuer wieder unsere Einladung gefolgt sind.
Insgesamt haben an dieser Übung 9 Feuerwehren des Abschnittes Gurktal mit 8 Fahrzeugen und 46 Mann teilgenommen.
Im Übungseinsatz standen:
FF Gurk (TLFA 2000-200 und LFA)
FF Pisweg (TLFA 1300)
FF Straßburg (RLFA 2000)
FF St. Georgen/Straßburg (LFA)
FF Zweinitz (KLFA)
FF Weitensfeld (TLFA 3000)
FF Altenmarkt (TLFA 1300)
FF Glödnitz (KLFA)
FF Deutsch-Griffen (LF)
Bericht & Bilder: BM Jan Hoi (ÖA-Abschnitt Gurktal)
Bei sonnigem Wetter nahmen rund 100 Feuerwehrmitglieder an der großangelegten Übung des Abschnitts Glantal am 01. Juli 2022 teil. Gegen 19:00 Uhr wurden die Kameradinnen und Kameraden in den Industriepark Blintendorf alarmiert und es galt mehrere Szenarien zu bewältigen.
Übungseinsatz
Ausgerüstet mit schwerem Atemschutz mussten die Einsatzkräfte vermisste Personen, dargestellt durch Jugendmitglieder der FF Treffelsdorf im Gebäude aufgesucht und hinaus gebracht werden, hier wurde neben der Wärmebildkamera auch Fluchthaube und Tragetuch eingesetzt. Es galt eine Zubringerleitung mit zwei Tragkraftspritzen, für die Wassereinspeisung in die Tanklöschfahrzeuge zu verlegen und kleinere Brände zu löschen. Die Drehleiter und mehrere Angriffstrupps mit C-Strahlrohren, wurden mit der äußeren Brandbekämpfung am Hauptgebäude beauftragt.
In weiterer Folge wurden vier vermisste Personen, von einem Dach in unmittelbarer Nähe, mittels MRAS-Ausrüstung (Menschenrettung-Abstutzsicherung) sicher zu Boden gebracht, wobei hier das passive und aktive Abseilen vermittelt werden konnte.
Ein Fahrzeugbrand und zwei Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen (Übungspuppen) wurden von weiteren Kameraden mit hydraulischem Rettungsgerät bewältigt und bildeten den Abschluss der herausfordernden Übung.
Abschnittsfeuerwehrkommandant Klaus ERTL und Abschnittsfeuerwehrkommandant-Stv. Martin WEISS zogen positive Bilanz und zeigten sich begeistert über die zahlreiche Übungsteilnahme. Ehren-Abschnittsfeuerwehrkommandant E-BR Peter KLAMPFER, Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich MONAI und Abschnittsfeuerwehrkommandant Bernhard SCHNEIDER (Görtschnitztal) folgten der Einladung und machten sich selbst ein Bild der Einsatzübung.
Mit einer kurzen konstruktiven Schlussbesprechung konnte die Kameraden ins Rüsthaus St. Veit an der Glan entlassen werden.
Bericht & Bilder: BM Julia REMSCHNIG (ÖA-Abschnitt Glantal)
Nach einem anstrengenden Arbeitstag war der Katastrophenhilfszug gestern gegen 19:30 wieder beim Rüsthaus in St.Veit an der Glan angekommen.
Gemeinsam mit den Feuerwehren aus dem Bezirk Feldkirchen bilden wir den KAT-Zug IV im Katastrophenhilfssystem des Landes Kärnten.
150 Feuerwehrleute begaben sich gestern in das vom Unwetter der letzten Woche betroffene Treffen am Ossiachersee. Sprachlosigkeit machte sich bei der ersten Begehung des Gebietes rund um den Pöllinger Bach breit. Häuser, welche bis zum Fenster mit Schlamm gefüllt sind, Autos, die sich in einer Garage verkeilt hatten, Keller, welche bis obenhin mit Schlamm und Geröll verschüttet waren und Gesteinsbrocken, teilweise so groß wie ein Kleinwagen, waren zu sehen.
Aufgeteilt in drei Züge, konnten wir uns, dank der Besichtigung und Koordination von unseren KAT-Zug Kommandanten Raffael KALT und Werner PUGGL sowie den beiden Bezirksfeuerwehrkommandanten Friedl MONAI und Ludwig KONRAD am Vortag, sofort in die uns zugeteilten Häuser begeben und mit der Arbeit beginnen.
Über den gesamten Einsatz wurden wir bestens verpflegt und versorgt, sodass die Kräfte der Mannschaft ausreichten um insgesamt über 30 Stellen zu bearbeiten.
Das spezifische Gerät, welches schon vorab vom Kommando angefordert wurde, kam zielgerichtet zum Einsatz, auch die kleineren wendigeren Feuerwehrfahrzeuge waren von enormer Notwendigkeit, da die Straßen teilweiße nicht mehr vorhanden sind und ein befahren mit größeren Tanklöschfahrzeugen und Rüstfahrzeugen derzeit überhaupt nicht möglich ist.
In der Schlussbesprechung vor dem Rüsthaus St. Veit an der Glan brachte BI Raffael KALT, welcher kurzfristig als KAT Zug Kommandant für unseren Bezirk eingesprungen war seine dankenden Worte zum Ausdruck:
„Ich darf mich aufs herzlichste für die perfekte Unterstützung seitens des KAT-Zug Stabes mit dem eingesetzten Leiter des Stabes, OBI Sebastian Sellinger und ganz besonders bei allen Kameraden (Innen) die beim Einsatz dabei waren bedanken! Meiner Meinung nach wurde übermenschliches geleistet. Es konnten sehr viele Einsatzadressen bearbeitet werden, obwohl teilweise 20 Kubikmeter Schlamm aus Kellern geschaufelt werden musste! Auf solche Kameraden können wir alle mehr als stolz sein!
Auch Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich MONAI schloss sich den Dankesworten an: „ Ich möchte mich diesen Worten anschließen und auch dir Raffael und unserer Führungsunterstützung für die Leistungen danken.
Wirklich eine wahnsinnige Leistung vom gesamten KAT Zug IV.
Müde von den Herausforderungen, aber auch zufrieden und stolz, das wir helfen konnten rückten wir anschließend in die Rüsthäuser ein, wo jetzt noch die Reinigung und Aufrüstung der Fahrzeuge bevorsteht.
Bericht und Bild: BM Julia REMSCHNIG
Mit insgesamt 98 FF-Mitgliedern und 19 Feuerwehrfahrzeugen startet der Katastrophenhilfszug aus dem Bezirk St.Veit an der Glan zur Unterstützung in den Bereich Treffen.
Die schweren Unwetter in Teilen des Bezirkes Villach Land haben massive Schäden hinterlassen. Das Hauptaugenmerk des heutigen Tages liegt im Beseitigen von Schlamm und Geröll, welches Straßen, Wohnhäuser und Nebengebäude betrifft.
Am Weg zum Hilfseinsatz schließen sich die Feuerwehren des Bezirkes Feldkirchen an. Die Bezirksfeuerwehrkommandanten Friedrich MONAI (Bezirk St. Veit/Glan), Ludwig KONRAD (Bezirk Feldkirchen), Abschnittsfeuerwehrkommandant Werner PUGGL ( Abschnitt Oberes Gurktal) waren mit dem heutigen KAT- Zug – Kommandanten Raffael KALT schon gestern vor Ort, um die Lage zu betrachten und die Kameradinnen und Kameraden heute in einen organisierten und koordinierten Einsatz zu schicken.
Die Feuerwehren aus dem Bezirk St. Veit/Glan und Feldkirchen rücken nun gemeinsam, als „KAT-Zug IV“ in Richtung Treffen vor.
Bericht & Bilder: BM Julia REMSCHNIG
Die Feuerwehren aus dem Gurktal waren im Einsatz und errichteten Schutz- und Hilfsmaßnahmen entlang der Gurk. Der Pegelstand der Gurk stieg in einen alarmierenden Bereich und machte die Koordination von Sicherungsarbeit notwendig.
Starke Unwetter erschütterten Teile von Kärnten, so war auch das Gurktal betroffen und die Freiwilligen Feuerwehren waren im Einsatz. Seit den Nachtstunden wurden Verklausungen gelöst, Wasser gepumpt und Sicherungsmaßnahmen getroffen. In Straßburg und Gurk wurde der mobile Hochwasserschutz errichtet um umliegende Häuser und Bewohner zu schützen.
Im Bereich Deutsch Griffen musste unter anderem eine Hochwasserschutzverbauung von Bäumen und Schutt befreit werden. An vorderster Front kämpfte unser Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich MONAI und unterstützte auch die umliegenden Feuerwehren.
Vertreter seitens Gemeinde wie Bürgermeister und Vize-Bürgermeister(in) machten sich vor Ort selbst ein Bild der Lage und bedankten sich bei den Kameraden für ihren unermüdlichen Einsatz. Katastrophenreferent Horst MAIER war seitens der Bezirkshauptmannschaft im Gurktal unterwegs, besuchte die einzelnen Feuerwehren und verschaffte sich ein Bild der Lage.
Bericht: Julia Remschnig; Fotos: Feuerwehr Gurk, BI Raffael KALT, BM Julia REMSCHNIG 29.06.2022
Schnelligkeit und Genauigkeit wurde von den Wettkämpfern aus dem Feuerwehrbezirk St. Veit an der Glan am vergangenen Pfingstwochenende bewiesen.
Nach Corona-bedingter Pause konnte der lang ersehnte Leistungsbewerb auf Bezirksebene im Gurktal veranstaltet werden. Der Startschuss für die Organisation von Bewerbsplatz, Versorgung und Sanitäranlagen wurde schon vor zwei Jahren gegeben, durch die gegebenen Maßnahmen war die Durchführung bisher nicht möglich.
30 Bewerbsgruppen pilgerten am Samstag, dem 04. Juni, nach Glödnitz, wo durch die ortsansässige Freiwillige Feuerwehr ausgezeichnete Verpflegung und einwandfreie Rahmenbedingungen geleistet wurden. Der Feuerwehr-Bezirkseinsatzstab St. Veit meldete sich mit einer Gruppe in Bronze B angetreten und konnte ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis auf den Bewerbsplatz bringen.
Es gilt im Staffellauf und Löschangriff sein Bestes zu geben, wobei jeder Handgriff sitzen muss, denn das Bewerterteam, welches die Anreise aus ganz Kärnten auf sich genommen hatte, schaute den Kameradinnen und Kameraden genau auf die Finger.
Der Bezirksleistungsbewerb, bei dem das bronzene und silberne Leistungsabzeichen vergeben wird, gliedert sich in fünf verschiedene Kategorien und qualifiziert die Schnellsten für die Landesmeisterschaft.
Am Samstag wurden vier dieser Kategorien bewältigt, wobei die Bewerbsleitung von Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Friedrich MONAI, welcher selbst als Bewerbsteilnehmer mehrmals an den Start ging, und seinem Stellvertreter BR Karl RAINER ausgeübt wurde.
Feuerwehrjugend
Zum ersten Mal wurde auch die Bezirksmeisterschaft der Feuerwehrjugend mit der Bewerbsleitung BI Michael PIRKER aus dem Bezirk St. Veit und BI Michael NOVAK aus dem Bezirk Feldkirchen abgehalten. 200 Jugendliche aus beiden Bezirken stellten im Einzel- und Mannschaftsbewerb ihr Können unter Beweis und nahmen mit großer Freude Abzeichen und Urkunden entgegen.
Anwesende
Zahlreiche Vertreter aus Politik und Feuerwehrwesen waren vertreten und unterstützen die St. Veiter Florianis und die Gästegruppe aus Wolfsberg mit motivierenden Zurufen.
Auch Landesrat Martin Gruber machte sich selbst ein Bild von der Veranstaltung und lobte: „Traumhaftes Wetter beim St. Veiter Bezirksleistungsbewerb in Glödnitz. Herzliche Gratulation an alle Teilnehmer, besonders an das Team des Bezirkseinsatzstabes und gleichzeitig ein großes Dankeschön für euren großartigen Einsatz in den vergangenen Tagen.“
Kommandant der Feuerwehr Glödnitz OBI Helmut RAINER, Bürgermeister Hans FUGGER (Glödnitz), Bürgermeister Franz PIROLT Straßburg), Vizebürgermeisterin Emilis SELINGER (Straßburg), Abschnittsfeuerwehrkommandant ABI Johann SCHÖFFMANN, Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Feldkirchen BR Horst DIONISIO und der Landesbewerbsleiter HBI Bernd GLANZNIG gratulierten den Teilnehmern im Zuge der Siegerehrung zu ihren Leistungen.
Ergebnisse Bezirksleistungsbewerb (Aktiv)
KLFA Bronze A
- Platz – Feuerwehr Strassburg
- Platz – Feuerwehr Hörzendorf-Projern
- Platz – Feuerwehr Treffelsdorf
KLFA Bronze B
- Platz Feuerwehr Gurk
KLFA Silber A
- Platz – Feuerwehr Strassburg
- Platz – Feuerwehr Kraig
- Platz – Feuerwehr St. Veit an der Glan
Mannschaftsleistungsbewerb
- Platz – Feuerwehr Treffelsdorf
- Platz – Feuerwehr Straßburg
- Platz – Feuerwehr Sörg
Bericht: Julia Remschnig; Fotos: Jan Hoi und Michael Pirker 04.06.2022
Der Startschuss, für die Feuerwehrleistungsbewerbe im Bezirk St. Veit an der Glan, fand am 28. Mai 2022 mit dem Abschnittsleistungsbewerb im Glantal statt.
Nicht nur der Wettkampfplatz in Kraig wurde von den Florianis im Löschangriff auf die Probe gestellt, auch die Kameradinnen und Kameraden gehen hier an ihre Grenzen.
Schon seit Wochen bereiten sich die Mannschaften im intensiven Training auf diese anspruchsvolle Herausforderung vor.
Das Highlight der Saison, nämlich der Bezirksleistungsbewerb findet am 04. Juni 2022 in Glödnitz statt.
Jedes Jahr messen die Mannschaften ihre Kräfte im Rahmen vom Cup-Bewerb, welcher aus vier einzelnen Abschnittsleistungsbewerben besteht.
Am Ende der Folge erlangt die erfolgreichste Mannschaft den Cup-Sieg und den begehrten Wanderpokal, welcher sich derzeit in den Reihen der FF Treffelsdorf befindet.
Der andauernde leichte Regen hielt die 10 Mannschaften am gestrigen Abend nicht davon ab, im Löschangriff ihre Genauigkeit und Schnelligkeit unter Beweis zu stellen und eine faire Bewertung vom bezirkseigenen Bewerterteam entgegenzunehmen.
Siegerehrung
Wie unser Bezirksbewerbsbeauftragter OBI Simon REMSCHNIG bei der Siegerverkündung betonte: „Jede Mannschaft die am Bewerb teilnimmt, geht am Ende als Sieger nach Hause“! Auch der Hausherr, Kommandant der FF Kraig, OBI Herbert PASSEGGER brachte in seiner Begrüßung seine Freude über die zahlreich angetretenen Wettkampfgruppen zum Ausdruck.
Die schnellste Zeit konnte die Feuerwehr Hörzendorf-Projern erzielen und am Ende des Tages mit dem ersten Platz nach Hause fahren, der zweite Platz konnte von der Feuerwehr Straßburg errungen werden. Den dritten Platz entschied die Wettkampfgruppe des Bezirkseinsatzstabes für sich.
Ein unfallfreier und kameradschaftlicher Wettbewerb ging über die Bühne, bei dem Bezirksfeuerwehrkommandant OBI Friedrich MONAI und Abschnittsfeuerwehrkommandant ABI Klaus ERTL selbst als Wettkämpfer mit vollem Elan dabei waren.
Unter den zahlreichen Zuschauern und Fans war auch E-BR Peter KLAMPFER vor Ort um sich ein Bild der Leistungen zu machen. Im Beisein von Bürgermeister Harald JANNACH (Frauenstein), Bürgermeister Martin KULMER (St. Veit an der Glan) und AFK-Stv., HBI Martin WEISS fand im Anschluss an den Bewerb die Siegerehrung im Rüsthaus der Feuerwehr Kraig statt.
Bericht und Fotos: Julia Remschnig, ÖA BFK08, 29.05.2022
Am 28.05.2022 fand die diesjährige Bezirksstrahlenschutzübung in St. Sebastian in der Gemeinde St. Georgen am Längsee statt. Als Gäste konnte unser Bezirksstrahlenschutzbeauftragter BI Gerhard STROMBERGER, neben den Strahlenspüren des Bezirkes St. Veit/Glan, gestellt durch Kameraden der Feuerwehren St. Veit/Glan, Thalsdorf und St. Donat wieder den Spürtrupp der Feuerwehr Lavamünd unter der Leitung von BI Alfred ZLAMY begrüßen.
Nach einer kurzen Einweisung in die Übungslage, ein Satellitenabsturz im Bereich um die Burg Hochosterwitz, rückten die 4 Trupps mit Fahrzeugen aus und spürten aus vier Himmelsrichtung in Richtung der Strahlenquelle, welche mittels Simulator des Österreichischen Bundesheeres nachgestellt wurde. Durch die Spürtrupps wurden regelmäßig sowohl die aktuellen Strahlungswerte, als auch die jeweilige Position per Funk an die Einsatzleitung weitergegeben. So konnte auf der Einsatzkarte das verstrahlte Gebiet genau eingegrenzt werden. Nach ca. 2 Stunden konnte das Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr St. Sebastian als Strahlungsquelle erkannt werden.
Als Übungsbeobachter machten sich Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Friedrich MONAI, Abschnittsfeuerwehrkommandant des Abschnittes Glantal ABI Klaus ERTL und der Leiter des Bezirkseinsatzstabes BI Raffael KALT ein Bild der Übung. Sowohl die Motivation der Teilnehmer, als auch die Wichtigkeit des Strahlenschutzes in Zeiten wie diesen wurde durch die Gäste hervorgehoben. Ein Dank gilt der Feuerwehr St. Sebastian unter Kommandant OBI Wolfgang KOGLER für die zur Verfügung stellen des Rüsthauses als Übungsobjekt und ABI Klaus ERTL für die Organisation des Strahlensimulators.
Im Anschluss an die Übung folgte ein kameradschaftlicher Austausch mit den Kameraden aus Lavamünd. Bei einer Besichtigung der Burg Taggenbrunn und einer Grillerei im Rüsthaus der Feuerwehr Thalsdorf fand die Übung einen gemütlichen Ausklang.
Ein weiterer Übungstermin, diesmal wieder in Lavamünd, wurde bereits für Herbst 2022 fixiert.
Bericht und Fotos: Hannes Rabitsch, ÖA BFK08, 28.05.2022
In diesen Tagen finden die Tauglichkeitsüberprüfungen der Atemschutzträger*innen statt. Die Feuerwehrärzte aus dem Bezirk St. Veit/Glan untersuchen dabei gemeinsam mit einem großen Team an Helfer*innen die Leistungsfähigkeit der Florianis unter anderem am Ergometer. Nach seiner erfolgreichen Absolvierung dankte Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai allen für die Durchführung und der FF-Althofen für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten.
Die Kärntner Naßbewerbe sind realitätsnah und können von jeder Feuerwehr bewältigt werden. Sie bestehen aus einem Staffellauf über 400 m und einem anschließenden Löschangriff bei dem es gilt möglichst schnell und fehlerfrei Wasser von einem Löschbecken über eine 70m lange Schlauchleitung Richtung Zielobjekt zu bringen. Die Handgriffe werden genauestens eingeübt, entscheidend ist die Teamleistung der Gruppe.
Nicht zu vergessen ist der kameradschaftliche Teil der Leistungsbewerbe. Einerseits schweißt das Training und die Bewerbe die Löschgruppe zusammen, andererseits trifft man sich mit anderen Feuerwehren des Bezirks. Die Gewinner vertreten den Bezirk bei der Landesmeisterschaft.
Der für Bewerbe im Bezirksfeuerwehrkommando St. Veit/Glan zuständige Beauftragte, Simon Remschnig, ist überzeugt: „Unsere Leistungsbewerbe dienen der Ausbildung und der Kameradschaft. Unsere Wettkampfgruppen können sich in fairem und sportlichem Wettkampf miteinander messen.“
Am Samstag, dem 4. Juni 2022 findet die Überprüfung von Mannschaft und Gerät in Glödnitz statt. Zusätzlich werden die Feuerwehrjugend-Gruppen aus den Bezirken St. Veit und Feldkirchen ihr Können unter Beweis stellen.
Wir möchten uns bei zwei Kameraden und einer Kameradin und Ihrer Tochter für die Zivilcourage und die Erste- Hilfe- Leistung bedanken.
Unser Kamerad HBM Eugen Klarer sen. und unser Gruppenkommandant LM Eugen Klarer jun. und unsere Kassierstellvertreterin V Monika Bierbaumer mit Ihrer Tochter Amelie Bierbaumer sind am 11.04.2022 zu Lebensrettern geworden.
Heute, 16.05.2022, wurde Ihnen das „Kärntner Ehrenkreuz für Lebensrettung“ verliehen. Das „Kärntner Ehrenkreuz für Lebensrettung“, ist die Rettung eines unbestimmten Personenkreises vor einer offensichtlich großen Gefahr für das Leben oder die Gesundheit gleichzusetzen.
Kurz zur Geschichte:
Ein Radfahrer fuhr gegen 14:03 Uhr an unseren Kameraden und unserer Kameradin vorbei.
Plötzlich sahen sie, während sie mit Holzarbeiten beschäftigt waren, diesen Mann mit seinem Fahrrad auf der Straße liegen.
Alle handelten sofort, setzten den Notruf ab und begaben sich schnellst möglichst zu dieser Person.
Da der Verunfallte keine Lebenszeichen mehr zeigte, haben sie nicht mehr gezögert und sofort mit der lebensrettenden Reanimation begonnen.
Nach Eintreffen des RTH Christopherus 11 und des alarmierten RTW konnte schlussendlich der verletzte Radfahrer wieder ins Leben zurückgeholt werden.
Er wurde dann per Hubschrauber ins Klinikum Klagenfurt gebracht.
Wir sind stolz auf euch!
Bild und Text: ÖA FF-Abschnitt Görtschitztal, Nicole Rückenbaum 16.05.2022
In den heutigen frühen Morgenstunden kam bei Althofen ein LKW aus unbekannter Ursache von der Töscheldorfer Straße (L82a) ab. Der Sattelzug rutsche über eine Böschung und blieb seitlich im angrenzenden Acker liegen.
Um 07.00 Uhr wurden die Feuerwehren Althofen, Meiselding und Micheldorf mit Sirene alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich der Fahrer bereits selbst aus dem Führerhaus befreien können. Er wurde vom Roten Kreuz versorgt und ins Krankenhaus eingeliefert.
Eine Lageerkundung der Einsatzleitung mit Althofens Kommandant Johann Delsnig und Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai bestätigte, dass es beim Unfall zum Glück zu keinem Austritt der geladenen Salzsäure kam. Eine Gefahr für die Umwelt bestand nicht.
Zur Unterstützung bei den Umpumparbeiten in ein Ersatzfahrzeug wurden die Betriebsfeuerwehren TIAG und Donau Chemie sowie das Gefährliche-Stoffe-Fahrzeug der FF St. Veit angefordert. Ein privates Abschleppunternehmen führte die Bergung des Unfallwracks durch. Unterstützend wirkte ein Erdbauunternehmen mit.
Insgesamt standen 6 Feuerwehren mit 15 Fahrzeugen und 70 Personen im Einsatz. Neben den Pumparbiten wurde der Brandschutz sichergestellt und bei der Bergung mitgeholfen. Die Töscheldorfer Landesstraße war über mehrere Stunden für den gesamten Verkehr gesperrt.
Bilder und Bericht: ÖA FF-Althofen – 26.04.2022
Link zum Bericht der Feuerwehr Althofen – mehr BILDER und VIDEO