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Danke an St. Veits Bgm. a.D. Gerhard Mock

„Einer, der immer hinter uns gestanden hat“, so fasste Bezirksfeuerwehrchef Friedrich Monai heute Vormittag seinen Dank an Bürgermeister a.D. Gerhard Mock zusammen. Monai stattete dem zurückgetretenen St. Veiter Gemeindeoberhaupt einen Abschlussbesuch ab und übergab ihm dabei stellvertretend für alle 47 Feuerwehren des Bezirkes ein Erinnerungs- und Dankgeschenk.

Die Möglichkeit wurde genutzt, um die verschiedensten Feuerwehraktivitäten, aber auch Einsätze, in den letzten 31 Jahren Revue passieren zu lassen. Bgm. Mock bestätigte dabei: „Ich habe schon früh erkannt, wie wichtig die Feuerwehr ist und immer ein offenes Ohr für die Anliegen gehabt. Dabei habe ich aber auch über die Gemeindegrenzen hinweg gedacht.“

Bezirksfeuerwehrkommandant Monai stellte im Gespräch fest, dass es ohne die konsequente Unterstützung von Bgm. Mock heute im Bezirk St. Veit an der Glan keine Alarm- und Warnzentrale mehr geben würde. „Unvorstellbar. Eine sehr wichtige Kriseninfrastruktur würde fehlen. Eine Koordination, wie beim 30-jährlichen Gurk-Hochwasser im November des letzten Jahres wäre nicht möglich gewesen, heute, bei der Corona-Krise, hätten wir keine Kommunikationsabsicherung“, bekräftigt Monai.

„Mit dem Bezirksfeuerwehrkommando hatte ich immer schon eine von Wertschätzung und Verständnis getragene Zusammenarbeit, auch schon unter der Führung von Robert Kropf und Egon Kaiser“, so Mock. Der sich für die Zukunft der Feuerwehren wünscht, dass ihr hoher Wert für die Gesellschaft auch von allen gesehen und entsprechend anerkannt wird.

BFK Monai freut sich auf zukünftige Zusammenarbeit mit Nachfolge-Bürgermeister Martin Kulmer und bei Gerhard Mock verabschiedete er sich, Corona bedingt natürlich auf Abstand, mit: „Vielen Dank für Deine jahrzehntelange Unterstützung. Gesundheit ist sicher das Wichtigste in Deinem neuen Lebensabschnitt, aber ich wünsche Dir auch privates Glück und die Zeit für viele Unternehmungen.“

 

Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 16.04.2020
16. Apr 2020
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St. Veit an der Glan
Kameradschaft in neuen Händen

Mit 1. Jänner 1969 trat Günter Lauhard seinen Dienst am Nächsten in der FF Friesach an. 1994 übernahm er die Funktion des Kameradschaftsführers im Bezirksfeuerwehrkommando St. Veit/Glan und vertrat 25 Jahre lang die Interessen im Kärntner Landesfeuerwehrverband. Nun, im 65. Lebensjahr, verabschiedet er sich in die Feuerwehrpension.

Bezirkskommandant Friedrich Monai ließ es sich natürlich nicht nehmen, ihm dafür gebührend zu danken. Bei der Jahreshauptversammlung seiner Heimatwehr Friesach überreichte er gemeinsam mit Abschnittskommandant Johann Delsnig ein Erinnerungs- und Dankgeschenk sowie den Ehrendienstgrad „Brandinspektor“. „… es hat mir 25 Jahre lang immer Spaß gemacht.“, so Lauhard, der das Zepter nun an Christian Wuzella übergab.

Der 27jährige gebürtige Pisweger, gelernte KFZ-Mechaniker und nunmehriger Versicherungsfachmann und Junglandwirt mit Meisterprüfung, ist seit 2008 bei der FF Pisweg u.a. als Zugskommandant und in der Wettkampfgruppe aktiv. „Ich freue mich auf viele Begegnungen mit den Kameraden und Kameradinnen und möchte für ihre Anliegen und Fragen ein offenes Ohr haben.“, so der neue Bezirkskameradschaftsführer.

 

Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 06.03.2020
06. Mar 2020
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Pisweg & Friesach
Gelungener Auftakt vom Sicherheitsstammtisch für den Bezirk St. Veit

Auf Initiative der Bezirkshauptfrau Claudia Egger wurde beschlossen, dass sich die Einsatzorganisationen zwei- bis dreimal im Jahr treffen, um die persönliche Kommunikation untereinander zu fördern.

Unter der Organisation von Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai wurde nun der erste Sicherheitsstammtisch abgehalten, an dem, neben Bezirkshauptfrau Egger, Vertreter von Polizei, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Zivilschutz, Wasserrettung und Rettungshundebrigade teilgenommen haben.

Der Start erfolgte in den Räumlichkeiten vom Roten Kreuz in St. Veit und Bezirksstellenleiter Herbert Sager begrüßte die zahlreichen Gäste.

Rot Kreuz-Bezirksrettungskommandant Thomas Wadl stellte Strukturen der Rettungsorganisation und Abläufe bei diversen Einsätzen im Detail vor.

Während und nach der Präsentation wurde, anhand praktischer Beispiele von Notsituationen, intensiv über mögliche Verbesserungen bei der Zusammenarbeit im Ernstfall diskutiert.

Der konstruktive Austausch wurde von den Teilnehmern einhellig gelobt und dem nächsten Sicherheitsstammtisch steht somit nichts im Wege.

 

Bericht & Bilder: ÖRK St.Veit – Peter Pugganig, 5. März 2020
05. Mar 2020
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St. Veit an der Glan
Bilanz 2019 des FF-Bezirkes St. Veit

„Wo Hilfe nötig war, sind wir im vergangenen Jahr kameradschaftlich zusammengestanden und haben für die Bevölkerung in unserem Bezirk angepackt“, so Bezirkskommandant Friedrich Monai in seiner Eröffnungsrede zum diesjährigen Bezirksfeuerwehrtag. In der Aula des Bundesgymnasiums in Tanzenberg spielte zum Empfang die Feuerwehrmusikkapelle Pölling auf. Für die musikalische Umrahmung sorgte der Schülerchor des Gymnasiums.

Glantal stellte sich vor – Atem- und Körperschutz im Mittelpunkt

Beginnend mit einem Porträt aus Sicht der Feuerwehr, stellte Abschnittskommandant Wolfgang Grilz die 4 Gemeinden mit den rund 23.000 Einwohnern des Glantales vor. Dabei wurden auch die unzähligen Aufgaben der 14 Feuerwehren des Abschnittes betrachtet.

Der Bezirksbeauftragte für Gefahrenstoffe, Gerhard Stromberger, erläutertet in seinem Referat die Neuerungen am Sektor Atemschutz. Dabei ging er auf die erforderlichen Untersuchungen und Überprüfungen ebenso ein, wie auf die Schulungen und den Herausforderungen in Bezug auf den Selbstschutz des Atemschutzträgers vor, während und nach dem Einsatz.

Leistung 2019

Einen Bogen vom Wasserdienst, über die Ausbildungen auf Bezirksebene bis hin zu den Leistungsbewerben und den Bezirksübungen spannte Bezirkskommandant-Stellvertreter Heimo Haimburger. Er wusste dabei auch vom Zeltlagerabenteuer der Feuerwehrjugend in Zeltschach zu berichten.

Die Leistungsbilanz zog prägnant Bezirkskommandant Monai. Die 2.106 Feuerwehrmitglieder, davon 99 Frauen, aller 43 Freiwilligen Feuerwehren und der 4 Betriebsfeuerwehren rückten zu insgesamt 2.471 Einsätzen (535 Brandeinsätze / 1.936 Technische Einsätze) aus. 32 Menschen und 5 Tiere wurden dabei gerettet und rd. 39.000 Stunden im Einsatz geleistet. Die Aus- und Weiterbildung verschlang rd. 55.000 Stunden. Dass der Nachwuchs gesichert ist, zeigt, dass sich 113 Burschen und 37 Mädchen aktiv in 17 Feuerwehrjugendgruppen engagieren. Stolz resümierte er, dass für die Bevölkerung im Bezirk St. Veit an der Glan so insgesamt freiwillig rd. 140.000 Stunden im Wert von rd. 6,0 Mio. EURO für Schutz, Sicherheit und Hilfe geleistet wurden.

30-jährliches Gurk-Hochwasser

„Ich bin froh und dankbar, dass Schlimmeres verhindert werden konnte. Ohne die freiwillige und tatkräftige Hilfe der Feuerwehr hätten wir es nicht geschafft.“ zeigte sich Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch im Rückblick auf das 30-jährliche Hochwasser im Gurktal erleichtert und gleichzeitig stolz auf die gemeinsame Hilfe für Bevölkerung.

Über 400 Florianijünger von 41 Feuerwehren des Bezirkes waren in den letzten Novembertagen 2019 freiwillig und unentgeltlich im Einsatz. Bezirkskommandant Monai fasste zusammen: „Die Kameraden haben Unwahrscheinliches und das mit Freude und Motivation geleistet.“

Dank an FF-Ärzte

Christian Wuzella als Bezirkskameradschaftsführer und Raffael Kalt als Bezirksschriftführer wurden in ihren Funktionen offiziell begrüßt. Viel Erfolg wünschte BFK Monai. Er dankte aber auch für das Engagement und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen. Den langgedienten Feuerwehrärzten Ferdinand Haberl aus Liebenfels und Franz Ferstner aus Straßburg wurde dafür als Zeichen des Dankes und der Anerkennung ihrer Leistungen das Ehrenzeichen des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes am Band in Bronze verliehen.

Anerkennung und Respekt

Die Hausherren, St. Veits Vize-Bürgermeister Martin Kulmer, Marianum Tanzenberg Rektor Franjo Vidovi und BG-Direktor Gerald Horn, der St. Veiter Nationalratsabgeordnete Bgm. Klaus Köchl, sowie die Bürgermeister Siegfried Kampl (Gurk), Harald Jannach (Frauenstein) und Michael Rainer (Deutsch Griffen) verfolgten interessiert den Rück- und Ausblick. Alle zeigten sich von der freiwilligen Leistung eines jeden einzelnen Feuerwehrmitgliedes beeindruckt und zollten Respekt und Dankbarkeit. Die politischen Vertreter waren sich aber auch einig, dass die finanzielle Rückendeckung der Feuerwehren unerlässlich ist.

Unter den Gästen gesichtet wurden auch Repräsentanten anderer Blaulichtorganisationen. Abteilungsinspektor Franz Glanzer von Seiten der Polizei, Katastrophenschutz-Referent Horst Maier sowie Landesleiterin Cornelia Friesser von der Rettungshundebrigade.

 

Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 27.01.2020
17. Jan 2020
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Tanzenberg
30-jährliches Gurk-Hochwasser

Chronologie der Pressemeldungen

#bfk08 2019-11-27_15.00 Uhr INFO-Aktualisierung (#22) zum 30-jährlichen Gurk-Hochwasser: +++Dank an alle Helfer. Krisenstab zieht Bilanz.+++

Der behördliche Krisenstab der Bezirkshauptmannschaft St. Veit/Glan ist von seiner letzten Erkundungsfahrt zurückgekehrt. Das Ausmaß der Schäden, welches das 30-jährliche Hochwasser der Gurk angerichtet hat, ist nun sichtbar. Es kann jedoch noch nicht exakt abgeschätzt werden.

„Ich bin froh und dankbar, dass Schlimmeres verhindert werden konnte. Alle sichtbaren und gefährlichen Verklausungen sind nun beseitigt und der Bezirkskrisenstab kann sich nunmehr auflösen. Mein besonderer Dank ergeht an alle Freiwilligen Feuerwehren, die Polizei, das Rote Kreuz und die Bürgermeister, alle Sachverständigen der Landesregierung, den Bezirkskrisenstab, den beigezogenen Unternehmen und nicht zuletzt an alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger für den unermüdlichen Einsatz in den letzten Tagen,“ zeigt sich Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch erleichtert. „Wir werden beim Wiederaufbau und Wiederherstellungen mithelfen, wo es möglich ist,“ verspricht diese ebenfalls.

„Die Zusammenarbeit hat bestens funktioniert, die Schutz- und Hilfsmaßnahmen haben gegriffen und den betroffenen Menschen vor Ort geholfen“ bestätigt Katastrophenschutz-Referent Horst Maier. Er hebt auch hervor: „Niemand wurde verletzt und ohne die freiwillige und tatkräftige Hilfe der Feuerwehr hätten wir es nicht geschafft. Danke.“

Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai unterstreicht, dass der mobile Hochwasserschutz vom niederösterreichischen Landesfeuerwehrverband entscheidend war, dass Gurk und Straßburg vor der Überflutung bewahrt blieben. „Diesen brauchen wir, dass wir für zukünftige Hochwasser im Bezirk gerüstet sind.“ Dem pflichten die Bezirkshauptfrau und Maier zu.

 „Mit der Gewissheit einer solchen Unterstützung und Organisation durch den Krisenstab, mit Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch und Katastrophenchutz-Referenten Horst Maier an der Spitze, konnte ich mich voll und ganz auf die Umsetzung der Hilfs- und Schutzmaßnahmen konzentrierten. Dafür ein großes Dankeschön.“, so Monai. Stolz ist er aber besonders auf den Anpack und Zusammenhalt seiner Kameraden und Kameradinnen.

Über 400 Florianijünger von 41 Feuerwehren des Bezirkes waren in den letzten Tagen freiwillig und unentgeltlich beim 30-jährlichen Gurk-Hochwasser im Einsatz. Die Bezirkshauptfrau, der Katastrophenschutz-Referent und der Bezirksfeuerwehrkommandant danken in diesem Zusammenhang auch den Arbeitgebern und Angehörigen aller Einsatzkräfte für das Verständnis und die Unterstützung, durch die eine solche freiwillige Hilfe erst möglich wird.

Alle Informationen zur Soforthilfe finden Sie unter https://katinfo.ktn.gv.at/ oder www.siz.cc/kaernten

📸BILDER und 📃Text: behördlicher Einsatzstab – Pressestelle S5: Wilhelm Mitterdorfer und Jutta Sucher, 27. Nov. 2019

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2019-11-23_13.00 Uhr INFO-Aktualisierung (#21) zum 30-jährlichen Gurk-Hochwasser: +++Hochwasserschutz wird abgebaut. Aufräumarbeiten gehen voran. +++

Über 400 Florianijünger von 41 Feuerwehren des Bezirkes waren in den letzten Tagen freiwillige und unentgeltlich beim 30-jährlichen Gurk-Hochwasser im Einsatz.

„Ich bin stolz auf den Anpack und Zusammenhalt meiner Kameraden und Kameradinnen. Gemeinsam haben wir es geschafft“, blickt der St. Veiter Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai dankbar zurück.

Er schaut aber auch mit Tatendrang nach vorne: „Das Wochenende nutzen wir um die Aufräumarbeiten fortzusetzen, Schutzbarrieren abzubauen und die Sandsäcke wieder wegzuräumen. Viel Arbeit liegt also noch vor uns.“

Der mobile Hochwasserschutz in der Stadt Straßburg ist entfernt. „Es wird alles gereinigt. In Gurk beginnen wir voraussichtlich kommende Woche mit den Abbauarbeiten“, so der Feuerwehrchef.

Im Einsatz heute die Freiwilligen Feuerwehren Straßburg, Winklern-Hausdorf und St. Georgen.

Am Montag wird die Lage erneut erkundet und notwendige Maßnahmen ergriffen.

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2019-11-23_09.00 Uhr INFO-Aktualisierung (#20) zum 30-jährlichen Gurk-Hochwasser: +++L94 Bruckendorfer Brücke für Verkehr freigegeben. +++

Die erfreuliche Nachricht für Autofahrer. Die L 94 Bruckendorfer Brücke konnte heute um 08:15 für den Verkehr wieder freigegeben werden. Es ist zu beachten, dass das Bankett, wie bei allen Straßen im betroffen Gebiet, wegen Durchnässung nicht befahrbar ist

In der Nacht gab es keine besonderen Vorkommnisse. Heute wird mit dem großen Bagger unter Aufsicht von Amt für Wasserwirtschaft und mit Unterstützung von Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai die Verklausung flussabwärts von Straßburg entfernt. Danach wird eine Bereitschaft sichergestellt.

Katastrophenschutz-Referent Maier koordiniert alle weiteren Schritte und ist unter 0664 80536 68314 erreichbar.

📸BILDER und 📃Text: behördlicher Einsatzstab – Pressestelle S5: Wilhelm Mitterdorfer und Jutta Sucher, 23. Nov. 2019

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2019-11-22_17.00 Uhr INFO-Aktualisierung (#19) zum 30-jährlichen Gurk-Hochwasser: +++Gurk in ihr altes Bachbrett zurückgedränt. Verklausungen werden beseitigt. +++

Von Erfolg waren die heutigen Bemühungen, unter der Koordination des Amtes für Wasserwirtschaft, die Gurk wieder in ihr altes Bachbett zurückzudrängen. In Kaindorf, wo sich die Gurk auf einer Länge von rund 300 Meter ein rund zwei Meter tiefes und 40 Meter breites neues Bachbett gegraben hat, ist die Lage nun im Griff. => VIDEOLINK: https://we.tl/t-4qLVaFuINS

Weiterhin sind jedoch Bagger und Feuerwehren damit beschäftig, die teilweise doch massiven Verklausungen zu beseitigen. Schwemm- und Treibholz wird entfernt. Diese Arbeiten werden über das Wochenende fortgeführt werden.

Gesperrt bleibt die Schöttelhofbrücke in Kappel am Krappfeld. Es kann noch keine Entwarnung gegeben werden. Eine neue Lagebeurteilung ist geplant.

Zwischenzeitlich ist klar, dass der behördliche Einsatzstab unter Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch auch über das Wochenende fortgeführt wird.

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2019-11-22_10.00 Uhr INFO-Aktualisierung (#18) zum 30-jährlichen Gurk-Hochwasser: +++ Spezialbagger ins Gurktal unterwegs +++

Der Bezirkskrisenstab unter Leitung von Bezirkshauptfrau Egger-Grillitsch tagt weiter.

Zur Säuberung von Verklausungen entlang der Gurk sind in der Zwischenzeit Spezialbagger ins Gurktal unterwegs. Im Auftrag der Einsatzleitung und unter Aufsicht von Sachverständigen des Amtes für Wasserwirtschaft sowie Unterstützung durch Feuerwehrkräfte wird versucht, die besagten Verklausungen bis zur Herstellung der Sicherheit zu entfernen.

Die Arbeiten werden voraussichtlich bis nächste Woche andauern. Daher ist eine Aufhebung der Sperre der Unterbruckendorfer Brücke weiterhin nicht möglich.

Die Einsatzleitung ersucht die betroffene Bevölkerung um Verständnis.

📸BILDER und 📃Text: behördlicher Einsatzstab – Pressestelle S5: Wilhelm Mitterdorfer und Jutta Sucher, 22. Nov. 2019

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2019-11-21_18.00 Uhr INFO-Aktualisierung (#17) zum 30-jährlichen Gurk-Hochwasser: +++Gurk grub sich neues Bachbett. Informationen zur Soforthilfe +++

Der Krisenstab ist von einer weiteren Erkundungsfahrt zurückgekehrt. Das Ausmaß der Schäden wird nun nach und nach sichtbar, kann jedoch noch nicht exakt abgeschätzt werden.

Klar wurde jedoch, dass dringender Handlungsbedarf in Kleinglödnitz gegeben ist, wo sich die Gurk auf einer Länge von rund 300 Meter ein rund zwei Meter tiefes und 40 Meter breites neues Bachbett gegraben hat.

„Wir müssen handeln und es schaffen, die Gurk wieder ins ursprüngliche Bachbett zurückzuführen“, so Katastrophenschutz-Referent Horst Maier in seiner Lagefeststellung. „Die weiteren Schäden, die entstehen könnten, wären enorm.“

Ein Erkundungsflug hat Klarheit bei der Fixierung weiterer Maßnahmen gebracht. Mit Baggern werden in der Erstphase die Verklausungen bei Brücken und flussaufwärts beseitigt. Anschließend die Rückführung der Gurk in ihr ursprüngliches Bachbett in Angriff genommen. Diese ist unbedingt notwendig, um weitere Ausuferungen zu verhindern und um den Hochwasserschutz zu gewährleisten. Gefährdet sind auch die Landesstraße und ein Kraftwerk. Ein Problem stellt auch das teilweise massive Schwemm- bzw. Treibholz dar, welches flussabwärts auftritt.

Der behördliche Bezirkskrisenstab, welcher seit Samstag, 16 November 2019 aktiv ist, wird seit gestern in einer verkleinerten Variante fortgeführt. Wann dieser gänzlich aufgelöst wird, ist noch offen.

Wie bereits nach der letzten Regierungssitzung von Landeshauptmann Peter Kaiser und dem Katastrophenschutzreferenten Landesrat Daniel Fellner bekannt gegeben wurde, gibt es für die betroffene Bevölkerung eine Soforthilfe, die über die zuständigen Gemeinden abgewickelt werden soll. Alle Informationen finden Sie unter https://katinfo.ktn.gv.at/ oder www.siz.cc/kaernten

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2019-11-21_08.30 Uhr INFO-Aktualisierung (#15) zum 30-jährlichen Gurk-Hochwasser: +++Sofortmaßnahmen und Wiederaufbau beginnen.+++

Der Bezirkskrisenstab ist auch heute wieder zur Lagebesprechung zusammengetreten.

Die für gestern geplante Hubschrauberbefliegung war aufgrund der Wetterlage nicht möglich. Besichtigungsfahrten seitens des Krisenstabes sind für heute wieder geplant.

Der Bezirksfeuerwehrkommandant meldet, dass die Freiwilligen Feuerwehren im Gurktal nach wie vor mit Aufräumarbeiten und auszupumpenden Kellern beschäftigt sind. Auch der Not- und Krisendienst ist im Einsatz und kann von der Bevölkerung in Anspruch genommen werden.

Die Kraftwerke werden nach wie vor offen gelassen und kontrolliert. Die Kelag meldet, dass der gesamte Bezirk wieder mit Strom versorgt ist.

Straßensperren und Verkehrsbehinderungen aktuell:

# Kappel am Krappfeld  im Bereich Schöttlhof nach wie vor gesperrt – Sanierungsarbeiten haben begonnen.

# Im Raum Weitensfeld kommt es zu Behinderungen aufgrund von Reinigungsarbeiten.

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2019-11-19_07.15 Uhr INFO-Aktualisierung (#15) zum 30-jährlichen Gurk-Hochwasser: +++ Hubschrauberbefliegung geplant – das Wasser geht deutlich zurück+++

Im Bezirk St. Veit hat sich die Lage sichtlich beruhigt. Die Kelag kann im Laufe des Tages im Raum Pölling den Normalzustand wieder herstellen. Es gibt nach wie vor laufende Kontrollen bei der Talschiene Straßburg.

Die KWs sind auf freiem Durchlauf. KW Passering ist mit Kelag Mitarbeitern besetzt. Messungen laufen.

Die Pegel sind deutlich rückläufig. Im Auftrag der Einsatzleitung, Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch ist heute ab 8 Uhr ein Erkundungsflug zur Risikoabschätzung mit dem Katastrophenschutzreferenten Horst Maier, Bezirksfeuerwehrkommandant Monai und DI Alber geplant.

Mobile Elemente und künstliche Dämme in Straßburg werden abgebaut.

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2019-11-19_16.50 Uhr INFO-Aktualisierung (#14) zum 30-jährlichen Gurk-Hochwasser: +++ Niederschläge bringen keine Erhöhung der Pegel – Das Hochwasser geht zurück+++

Bezirkshauptfrau Drr Egger-Grillitsch ist sichtlich erleichtert, dass sich die Lage beruhigt und die Pegel sinken. „Wir hoffen, dass sich auch die Wetterlage in den nächsten Tagen entspannen wird,“ meint sie weiter.

In Klein Glödnitz hat sich die Gurk ein eigenes Bachbett geschaffen. Durch Abbruch eines Ackers ist ein regelrechter Wasserfall entstanden. Hubschrauberbesichtigungen sind für morgen geplant.

Für Sandboden konnte mittags Entwarnung gegeben werden – die Rückkehr in die Häuser ist wieder möglich. „Der mobile Hochwasserschutz in diesem Abschnitt bleibt in den nächsten Tagen jedenfalls noch aufgebaut,“ informiert der Bezirksfeuerwehrkommandant.

Durch Rückzug des Wassers werden die Schäden nach und nach ersichtlich.

„Obwohl es zu einigen schweren Schäden an verschiedenen Häusern gekommen ist, hat sich der mobile Hochwasserschutz zu 100 Prozent bewährt,“ meint die Bezirkshauptfrau weiter.

Auch die Lage in Brückl bei der Eisenbahnbrücke ist unter Kontrolle. „Derzeit gibt es kein Treibholz, da es in der Gurk noch weiter oben hängen bleibt,“ so DI Alber vom Krisenstab. In Passering wird die Kraftwerks-Anlage gespült und durchgehend kontrolliert, ob Treibholz weiterfließt.

aktuelle Verkehrsbehinderungen im Bezirk:

# Kappel am Krappfeld – Totalsperre zwischen Lindenwirt und Schöttlhof

# Bahnstraße in Straßburg teilweise Behinderungen

# Unterbruckendorferbrücke in Pölling ist gesperrt

# Teilweise gibt es noch in Brückl Verkehrsbehinderungen durch Sicherungsmaßnahmen

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2019-11-19_11.45 Uhr EILMELDUNG (#13) zum 30-jährlichen Gurk-Hochwasser: +++Evakuierung im Ortsteil Sandboden in Gurk aufgehoben.+++

Die Bewohner des Ortsteils Sandboden in Gurk dürfen in ihre Häuser zurück. “Die Sicherheit für die Menschen ist gegeben. Ab sofort können alle in ihr zu Hause zurück,“ so Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch.

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2019-11-19_10.00 Uhr INFO-Aktualisierung (#12) zum 30-jährlichen Gurk-Hochwasser: +++Lage entspannt sich. Ausmaß wird augenscheinlich.+++

Leichtes Aufatmen gab es am Dienstagfrüh (19. Nov. 2019) bei behördlichen Krisenstab. Der Pegel der Gurk ist auf ein 10-jährliches-Hochwasser gesunken. „Die Lage entspannt sich. Das ist erfreulich.“ sagt Katastrophenschutzreferent Horst Maier.

Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch bestätigt: „Die Dämme in Gurk und Straßburg haben gehalten und werden nach der derzeitigen Abschätzung halten. Primär wird jetzt dafür gesorgt werden, dass die 25 Bewohner ihre Häuser in der Ortschaft Sandboden in Gurk wieder beziehen können. Vollständige Entwarnung kann aber noch keine gegeben werden.“

Die Kraft der Wassermassen wird nach Weitensfeld (Richtung Kaindorf) augenscheinlich. Die Gurk hat sich dort über mehrere hunderte Meter ein neues Flussbett geschaffen.

„Über die Nachtstunden haben wir im Gurktal Wache gehalten und Pumparbeiten vorgenommen. Der Wasserstand der Gurk ist zum Glück sichtbar zurückgegangen. Nun sind noch die Kameraden Richtung Launsdorf und Brückl mit der Hochwasserwelle gefordert.“ so Bezirksfeuerwehrchef Friedrich Monai.

Bereits in der Nacht wurden dort Verklausungen beseitigt. Die Eisenbahnbrücke zur Donau Chemie ist unbeschädigt. Weitere Sandsäcke wurden in gefährdeten Bereichen zur Sicherheit auch ausgelegt.

Einige Haushalte, vor allem in den Gemeinden Mölbling und Kappel am Krappfel haben derzeit keinen Strom. Die Reparaturarbeiten von Kärnten Netz laufen auf Hochtouren. Im gesamten Bezirk kann es einsatzbedingt zu Verkehrsbehinderungen kommen.

📸BILDER und 📃Text: behördlicher Einsatzstab – Pressestelle S5: Wilhelm Mitterdorfer und Jutta Sucher, 19. Nov. 2019

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#bfk08 #2k19-11-18_20.00 Uhr INFO-Aktualisierung (#11): +++Krisenstab zieht Bilanz über den Einsatztag.+++

Bei der Schlusslagebesprechung des Krisenstabes wurde von allen Vertretern Resümee über die Ereignisse des Tages gezogen. Die Sicherungsarbeiten der Hochwasserschutzdämme waren erfolgreich. Über die Nachtstunden wird an neuralgischen Gefährdungsstellen ein Beobachtungsdienst durch die örtlich zuständigen Feuerwehren gestellt. An den Hotspots in Gurk, Straßburg und Brückl werden auch über Nacht Feuerwehrkräfte aktiv sein. In Sandboden werden noch einige Pumpen in Betrieb gehalten werden u.a. um den steigenden Grundwasserspiegel unter Kontrolle zu halten.

Bezirkskommandant Monai und BFK-Stv. Haimburger berichteten von den Ereignissen vor Ort „Wir sind zuversichtlich, dass wir das Schlimmste überstanden und geschafft haben. Die Kameraden haben Unwahrscheinliches und das mit Freude und Motivation geleistet. Danke an alle unsere Kameraden die angepackt und geholfen haben.“

Der behördliche Krisenstab der Bezirkshauptmannschaft tritt morgen Früh (Dienstag, 19. Nov. 2019) in den Räumlichkeiten der Bezirksalarm- und warnzentrale in St. Veit wieder zusammen. Dazu Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch: „Wir werden prüfen, ob die gesetzen Maßnahmen gegriffen haben. Ebenso wann die Evakuierungen aufgehoben werden können. Die weiteren Schutz- und Hilfsmaßnahmen werden in die Wege geleitet.“

Gemeinsam mit Katastrophenschutzreferent Horst Maier zeigte sie sich beeindruckt. „Die freiwilligen Feuerwehrkräfte haben unermüdlich gearbeitet und Schlimmeres verhindert. Danke für die Leistung. Die Zusammenarbeit mit Experten, Einsatzorganisationen und Behörden hat bestens funktioniert. Zum Glück wurden keine Personen verletzt.“

Derzeit sind die Pegelstände mit leichter Tendenz fallend. Die Wetterprognose für die kommenden Stunden stimmt zuversichtlich. Einige Haushalte im Ortsgebiet von Mölbling sind laut Information von Kärnten Netz vorraussichtlich bis morgen ohne Strom.

Informationen zu den Verkehrsbehinderungen im Bezirk:

# Straße vom E-Werk Muschk Richtung Stammersdorf gesperrt.

# Weitensfeld – Ortsgebiet OST für den Verkehr gesperrt; örtliche Umleitung eingerichtet.

# L62 im Bereich Zienitzen und Höhe Grades nur einspurig für PKW befahrbar.

# Gesamtsperre der Kappeler Straße im Bereich der Gurker Brücke.

# Pöckstein: Zufahrt zum Haus 6-8 nicht möglich.

# Gösselinger Landesstraße Höhe Pölling Richtung Gösseling nur einspurig befahrbar. Regelung durch Polizei.

# Einsatzbedingte Verkehrsbehinderungen sind möglich.

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#bfk08 #2k19-11-18_17.30 Uhr INFO-Aktualisierung (#10): +++Der Hochwasserschwerpunkt der Gurk hat sich nun auch Richtung Brückl ausgeweitet.+++

Die Feuerwehren des Görtschitztales (Brückl, Eberstein, Klein St. Paul, St. Walburgen, St. Filippen) sind dort nun im Einsatz. Mit Sandsäcken werden Sicherungsmaßnahmen vorgenommen. BFK-Stv. Heimo Haimburger bestätigt, dass die Feuerwehrkräfte intensivst arbeiten. Laut den derzeit vorliegenden Informationen besteht keine Gefahr für das Werk der Donau-Chemie in Brückl. Die Betriebsfeuerwehr ist jedoch trotzdem alarmiert. Ein Wohnhaus musste jedoch bereits evakuiert werden. Experten der Wasserwirtschaft prüfen die Lage vor Ort.

Die Dämme im Orsteil Sandboden in Gurk werden weiterhin genau beobachtet und gesichert. Die Feuerwehren Kappel am Krappfeld, Zeltschach und St. Veit sind nun auch in das Gurktal beordert worden. Auf der Unteralpe in Metnitz ist es zu einem kleinräumigen Murenabgang gekommen. Am Alexejew-Hof in Gurk sind alle Tiere in Sicherheit. Im Ortsteil Brugga hat die Kärnten Netz die Stromversorgung wieder hergestellt.

 „Die Pegelstände im oberen Gurktal gehen langsam zurück, die Spitzenwelle ist dort durch. Die Gefahr ist aber noch nicht gepannt, da die Dämme durchnässt sind.“ so Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch.

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#bfk08 #2k19-11-18_15.45 Uhr INFO-Aktualisierung (#09) zum Gurk-Hochwasser: Rückkehr in die Häuser in Gurk nicht möglich.

Die geplante Rückkehr in die evakuierten Häuser im Ortsteil Sandboden in Gurk ist derzeit nicht möglich. Erst nach Sicherung der Dämme. Die Bewohner werden durch die Kräfte vor Ort informiert.

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#2k19-11-18_15.30 Uhr INFO-Aktualisierung (#08): +++Hotspot Ortsteil Sandboden in Gurk weiter im Fokus.+++

„Seit Tagen laufen hier bei uns die Fäden zusammen“, sagt Katastrophenschutz-Referent Horst Maier zu den Aufgaben des Krisenstabes. Derzeit ist keine Entspannung der Situation in Sicht.

Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch über die aktuelle Lage: „Hotspot ist nach wie vor in Gurk. Der mobile Hochwasserschutz konnte gehalten werden. Im Ortsbereich Sandboden kam es trotzdem zu einen großen Wassereintritt. Kanäle werden abgedichtet, Lösungen werden versucht. Von 16.00 bis 16.30 Uhr dürfen die Gurker Bewohner in ihre evakuierten Häuser, um persönliche Sachen zu holen. Wie lange die Evakuierung aufrechtbleibt, ist derzeit noch ungewiss.“

Das Rote Kreuz hat die Ortsrettungsstelle Gurk besetzt und wird diese auch über Nacht auf Bereitschaft halten. Das Kriseninterventionsteam und Exekutivkräfte sind ebenfalls im betroffenen Bereich vor Ort. Der Alexejew-Hof in Gurk ist teilweise überflutet und weiterhin gefährdet. Die Kälber werden von einem benachtbarten Bauern aufgenommen. Für die Milchkühe wird eine sichere Lösung vorbereitet.

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#2k19-11-18_13.30 Uhr: INFO-Aktualisierung (#07) zum Hochwasser entlang der Gurk im Bezirk St. Veit an der Glan.

Alle Feuerwehren des Gurktales (Straßburg, Winklern-Hausdorf, St. Georgen/Straßburg, Gurk, Pisweg, Weitensfeld, Zweinitz, Altenmarkt, Deutsch-Griffen) stehen in den Ortschaften Gurk, Straßburg und Weitensfeld im Hochwassereinsatz. Die Feuerwehren Zweikirchen, Treffelsdorf und Kraig unterstützen ihre Kameraden. Die FF Glödnitz behebt gemeinsam mit der FF Metnitz eine Verklausung auf der Flattnitz.

Im Bereich Zwischenwässern, Pöckstein und Gasteige sorgen die Feuerwehren Micheldorf und Althofen für Hilfe in den überfluteten Bereichen der Gurk und Metnitz. In Brugga und Mölbling steht die FF Meiselding im Hilfsdienst. In Zienitzen tratt der Bach über die Ufer, die Feuerwehren Friesach und St. Salvator sind dort im Einsatz. Die FF Grades hatte einen kleinen Murenabgang im Bereich Zwatzhof zu bewältigen. Zu einer Verklausung der Metnitz kam es in Wöbring. Im Einsatz auch die FF St. Donat bei Unterbruckendorf. In Stammersdorf und Pölling trat die Gurk über die Ufer. Die Feuerwehren Pölling, Thalsdorf und Launsdorf sind dort mit Sicherungs- und Pumparbeiten beschäftigt. In Brückl wird der kontrollierte Gewässerabfluss im Wehrbereich durch die FF Brückl sichergestellt.

Unter der Führung von Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai mit Unterstützung der Berzirksalarm- und warnzentrale und entsprechenden Führungspersonal helfen im Bezirk St. Veit an der Glan mehr als 200 Feuerwehrmitglieder mit 40 Fahrzeugen. „In der Freizeit, die Familie zu Hause lassend und das alles freiwillig und unentgeltlich“, zeigt sich BFK Monai über seine Kameraden stolz.

„Durch den gemeinsamen und starken Anpack konnten die Auswirkungen und Schäden des Hochwassers stark verringert und teilweise sogar verhindert werden. Jetzt richten sich die Anstrengungen auf Sicherungs- und Hilfsmaßnahmen.“ zeigt sich Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch von der Leistung aller Feuerwehrmitglieder beeindruckt.

Die Pegelstände an der Gurk entspannen sich nocht nicht. Entwarnung kann noch keine gegeben werden. Nach den vorliegenden Infos besteht keine Gefahr für die Kläranlage in Möbling. Im Ortsgebiet Brugga (Gde. Mölbling) kommt es zu Stromabschaltungen, da ein Masten unterspült ist. In Gurk kam es zu Überflutungen. Der Alexejew-Hof wurde überflutet.

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#2k19-11-18_10.30 Uhr: Der behördliche Krisenstab der Bezirkshauptmannschaft St. Veit/Glan informiert über die Ereignisse in den letzten Stunden.

Die Hochwasser-Hotspots in Gurk und Straßburg sind noch immer im Augenmerk. Die Feuerwehren versuchen den Hochwasserschutz zu verstärken und einen Dammbruch zu verhindern. Beim Erkundungsflug wurde das Ausmaß der Überflutungen augenscheinlich. Unzählige Wiesen- und Ackerflächen sind vom Hochwasser betroffen.

In Brugga und Mölbling, beides Gemeinde Mölbling, trat am Vormittag die Gurk über die Ufer und hat 2 Wohnhäuser in Mitleidenschaft gezogen. Nach den derzeit vorliegenden Informationen ist dort keine Gefahr in Verzug. Zu einem kleinen Murenabgang kam es im Bereich Zwatzhof in Grades. In Brückl wird bereits seit den Morgenstunden der kontrollierte Abfluss im Wehrbereich sichergestellt. Über die Ufer tritt die Gurk auch in Zwischenwässern und Pöckstein.

Laufend werden die Pegelstände der Gurk durch den Krisenstab beobachtet. Nach den vorliegenden Informationen kann derzeit noch keine Entwarnung bezüglich dem 25- bis 30-jährigen Hochwasser gegeben werden.

Info zu den aktuellen Verkehrsbehinderungen im Bezirk:

# L62 im Bereich Zienitzen und Höhe Grades nur einspurig für PKW befahrbar

# Gesamtsperre der Kappeler Straße im Bereich der Gurker Brücke

# Pöckstein: Zufahrt zum Haus 6-8 nicht möglich

zu Verkehrsbehinderungen kommt es im gesamten Gurktal

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#2k19-11-18_6.45 Uhr: In den Nachtstunden hat sich die Hochwasserlage im Gurktal zugespitzt.

Die Gurk hat im Bereich Weitensfeld den 30-jährigen Hochwasserstand erreicht. Um 5.30 Uhr (Montag, 18. Nov. 2019) wurde der behördliche Krisenstab der Bezirkshauptmannschaft St. Veit/Glan durch Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch wieder aktiviert.

In der Gemeinde Gurk wurde der Ortsteil Sandboden aus Vorsichtsgründen evakuiert. Die Bewohner von 15 Häusern mussten ihr Zuhause verlassen. In Straßburg ist ein Haus komplett überflutet worden.

Derzeit stehen die Feuerwehren Straßburg, Winklern-Hausdorf, St. Georgen/Straßburg, Gurk, Pisweg, Weitensfeld und Zweinitz mit 70 Mann und 14 Fahrzeugen im Hilfseinsatz. Unter der Führung von Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai konzentriert sich die Aufgabe auf die Verstärkung und Sicherung des Hochwasserschutzes.

Um ein genaues Lagebild des betroffenen Gebietes zu haben, wird in den Morgenstunden ein Erkundungsflug stattfinden. Experten der Wasserwirtschaft und ein Geologe sind eingebunden.

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#2k19-11-17_23.45 Uhr: Das Tief „Günther“ hat den Bezirk noch immer fest im Griff.

Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch und Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai haben zwischen den Lagebesprechungen eine Vor-Ort-Besichtigung der betroffenen Gebiete in Gurk und Straßburg durchgeführt. Gemeinsam mit Katastrophenschutzreferent Horst Maier wird die gute Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen, die Leistung der Feuerwehrleute vor Ort, aber auch die Kooperation der Bevölkerung positiv hervorgehoben.

Im Ortsgebiet von Straßburg ist die Gurk in einem Bereich bereits über die Ufer getreten und hat ein Haus in Mitleidenschaft gezogen. Derzeit kann also noch keine Entwarnung für die prognostizierten Überschwemmungen gegeben werden. Die vorliegenden Daten der Wasserwirtschaft und Meterologie lassen dies noch nicht zu.

Über die Nachtstunden wird auf neuralgischen Stellen entlang der Gurk ein Beobachtungsdienst durch die örtlich zuständigen Feuerwehren gestellt. Zusätzlich der Hochwasserschutz verstärkt und kontrolliert. Morgen Früh (Montag, 18. Nov. 2019) tritt der Krisenstab in den Räumlichkeiten der Bezirksalarm- und warnzentrale in St. Veit wieder zusammen. Dann sollen die weiteren Schutz- und Hilfsmaßnahmen koordiniert werden.

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#2k19-11-17_21.30 Uhr: Der behördliche Krisenstab der Bezirkshauptmannschaft St. Veit/Glan informiert. In den letzten Stunden wurden folgende Ereignisse im Bezirk koordiniert:

# Im Bereich Preining bei Metnitz kam es gegen 19.30 Uhr zu einer Hangrutschung. Die Freiwillige Feuerwehr Metnitz stand im Einsatz. Die Straße in diesem Bereich ist gesperrt.

# Die Flattnitzer Straße wurde ab der Landesgrenze zur Steiermark gesperrt, da es auf der steirischen Seite zu mehreren Hangrutschungen gekommen ist.

# Zu einer Ausuferung der Metnitz kam es in Engelsdorf. Die Freiwillige Feuerwehr Friesach stand dort um 20.30 Uhr im Einsatz.

# In Vorbereitung ist die Sperre der Kappeler Straße im Bereich Oberbruckendorf-Schöttlhof ab ca. 23.00 Uhr, da die Gurk in diesem Bereich über die Fahrbahn zu treten droht.

Nach den aktuellen Daten der Experten für Hydro- und Meterologie kann derzeit noch keine Entwarnung für das prognostizierte Hochwasser auf der Gurk gegeben werden. Die Entwicklung wird weiter beobachtet.

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#2k19-11-17_17.40 Uhr: Der behördliche Krisenstab der Bezirkshauptmannschaft St. Veit/Glan koordiniert die Schutzmaßnahmen. Hochwasser in Gurk und Straßburg wird erwartet.

Laut aktuellen Erkenntnissen der Wetterlage soll die Glan und Metnitz ein 10-jähriges Hochwasser führen. Im oberen Bereich der Gurk droht ein 20- bis 30-jähriges Hochwasser. Insbesondere die Gemeinden Straßburg und Gurk sollen unmittelbar von diesem Hochwasser betroffen sein.

Der Krisenstab des Bezirkes St. Veit/Glan unter der Führung von Bezirkshauptfrau Claudia Egger-Grillitsch und Katastrophenschutzreferent Horst Maier tagt seit gestern Abend (16. Nov. 2019) in regelmäßigen Abständen um auf die aktuellen Ereignisse der Starkwetterlage zu reagieren und die notwendige Schutz- und Hilfsmaßnahmen einzuleiten. Vertreter von Roten Kreuz, Polizei und Feuerwehr sind dabei. Experten aus der Wasserwirtschaft und Meteorologie in die Beratungen eingebunden.

Seit gestern Nachmittag (16. Nov. 2019) stehen die Feuerwehr Strassburg, Freiwillige Feuerwehr Gurk, Freiwillige Feuerwehr St. Georgen/Straßburg, FF Pisweg, FF Winklern-Hausdorf und FF Deutsch-Griffen bedingt durch den steigenden Pegelstand der Gurk im Einsatz. Die Koordination erfolgt durch Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai. Es wurden verschiedene Schutz- und Vorkehrmaßnahmen getroffen. Bereits überschwemmte Gebäude wurden ausgepumpt. Verklausungen bei Brücken mittels Kranwägen entfernt. Gefährdete Bereiche mit Sandsäcken geschützt.

Am heutigen Vormittag (17. Nov. 2019) wurde vom niederösterreichischen Landesfeuerwehrverband ein mobiler Hochwasserschutz zur Verfügung gestellt. In Gurk und Straßburg wurden gefährdete Bereiche damit geschützt. Diese Schutzelemente sind 5 Meter lang und 1,35 m hoch und werden mit Wasser gefüllt.

Alle Vorbereitungen zum Schutz sind getroffen. Derzeit können die Einsatzkräfte nur die Wetterentwicklung abwarten. In den Nachtstunden sind weitere Beratungen geplant.

📸BILDER und 📃Text: behördlicher Einsatzstab – Pressestelle S5: Jutta Sucher und Wilhelm Mitterdorfer, 17. u. 18. Nov. 2019

17. Nov 2019
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Gurktal
Technische Prüfung in silber

1 Frau und 4 Männer haben sich feuerwehrtechnisch bewiesen. Gemeinsam stellten sie sich erstmals der Herausforderung der technischen Leistungsprüfung in Silber – Stufe II.

Am Geländes des Landesfeuerwehrverbandes in Klagenfurt musste am Samstag, dem 9. Nov. 2019 dabei ein PKW gesichert, eine Person darunter befreit und eine Person aus unwegsamen Gelände gerettet werden. Dass alles natürlich unter Zeitdruck, der Abfrage des theoretischen Hintergrundwissens und unter genauer Beobachtung von Bewertern der Landesfeuerwehrschule Tirol.

Bravourös meisterte die Gruppe aus dem Feuerwehrbezirk St. Veit/Glan die Aufgabe. Zukünftig sind sie berechtigt als Bewerter diese praxisbezogene Feuerwehrweiterbildung aktiv umzusetzen.

Die Tiroler Bewerter (Uniform sand) und der Leiter der Landesfeuerwehrschule Kärnten, Klaus Tschabuschnig, gratulierten Franz Wachernig (Winklern-Hausdorf), Johann Delsnig (Althofen), Eva-Maria Fercher (Brückl), Hannes Raab (Wieting) und Wolfgang Bergner (Grades) (v.r.n.l. Uniform blau).

 

Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 12.11.2019
09. Nov 2019
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Landesfeuerwehrschule Kärnten
Florianis technisch geprüft

Versiert im Umgang mit Tragkraftspritze, Notstromaggregat, Schmutzwasser- u. Tauchpumpe zeigten sich die 12 Teilnehmer, darunter 1 Frau, der technischen Leistungsprüfung. Unter der Aufsicht von Bezirksmaschinenmeister Hannes Raab und einem erfahrenen Bewerterteam stellten die Florianis ihre Fähigkeiten sowohl in der Theorie, als auch in der praktischen Handhabung unter Beweis.

Interessiert zeigten sich beim Besuch am Prüfungsgelände des Abwasserverbandes in Mölbling, BFK-Stv. Heimo Haimburger, AFK Johann Delsnig, sowie Althofens Bürgermeister Alexander Benedikt und Hausherr Robert Bitter.

Bezirkskommandant Friedrich Monai überreichte mit Freude die Abzeichen und gratulierte Elisabeth Delsnig von der FF Althofen; Gerhard Merl u. Gernot Köstl v.d. FF Gurk; Christof Schöngrundner, Kevin Grilz u. Lukas Eder v.d. FF Launsdorf; Michael Leitgeb u. Thomas Leitner v.d. FF Pölling; Martin Muster, Andre Maximilian Auner u. Marc Pöllinger v.d. FF Straßburg sowie Michael Kohlweg v.d. FF Thalsdorf.

 

Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 24.10.2019
24. Oct 2019
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Althofen
FF-Senioren auf Burg Taggenbrunn

Das gemeinsame Gespräch stand am Sonntag beim Zusammentreffen der Altkameraden des Feuerwehrbezirkes St. Veit an der Glan im Mittelpunkt.

Den Empfang auf Burg Taggenbrunn bereitete die Feuerwehrmusik Pölling. Nach dem Wortgottesdienst durch Feuerwehrkurat und Stiftspfarrer Christian Stromberger wurde auf die aktive Feuerwehrzeit zurückgeblickt. Der MGV Launsdorf, der Kinderchor St. Walburgen und die Landjugend Frauenstein sorgten für die Umrahmung.

Bezirkskommandant Friedrich Monai freute sich über den zahlreichen Besuch und dankte Hausherrn Alfred Riedl, der Norischen Nudlwerkstatt und dem Humanomed Zentrum Althofen für die Unterstützung. Er bekräftigte, dass die Altkameraden die Feuerwehrbasis gelegt haben. „Ihr seid uns Vorbilder im Wirken des hlg. Florian.“

 

Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 22.10.2019
13. Oct 2019
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Burg Taggenbrunn
St.Veiter FF-Jugend am Wiesenmarkt

Die Jugend des Feuerwehrbezirkes St. Veit an der Glan wurde von der Stadtgemeinde St. Veit zum gemeinsamen Besuch des 658. St. Veiter Wiesenmarktes eingeladen.

Marktreferent und Vizebürgermeister Rudolf Egger, Vizebürgermeister Martin Kulmer, Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai und Bezirksjugendbeauftragter Michael Pirker begrüßten am Haupteingang die 145 Teilnehmer zum gemeinsamen Rundgang am Marktgelände. Mit dabei waren auch die Abschnittskommandanten Wolfgang Grilz und Johann Delsnig.

Die Gerätebetreiber zeigten sich großzügig und luden die Jugendlichen auf zahlreiche Freifahrten ein. Auf Einladung der Stadtgemeinde St. Veit durften sich anschließend alle über ein bodenständiges und köstliches Mittagessen bei den Wiesenwirten freuen. „Vielen DANK sagt die Feuerwehrjugend des Bezirkes St. Veit.“

 

Bericht ÖA BFK08 (Mitterdorfer, Pirker) / Bilder: STAMA St. Veit (Johannes Torker), 07.10.2019
06. Oct 2019
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St. Veit an der Glan
Feuerwehr radelte

Nach Kappel am Krappfeld ging in diesem Jahr der Familien-Rad-Wandertag des Feuerwehrbezirkes St. Veit an der Glan. Individuell wurde die Sternfahrt am 22. Sept. 2019 von den Rüsthäusern aus zur Buschenschenke Tomale (Fam. Goltschnig) gestaltet. Bei einer gemeinsamen Jause stand dann einem gemütlichen Sonntagsausklang nichts mehr im Wege. Aus dem Gurktal mitgeradelt ist auch Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai.

 

Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 25.09.2019
25. Sep 2019
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Kappel am Krappfeld
FF-Jugend zeigte Wissen und Motivation

Lerneifer, feuerwehrfachliche Ausbildung und ein wenig Nervosität prägten die letzten Wochen der Feuerwehrjugend des Bezirkes St. Veit an der Glan. Erstmals wurde das Wissensspiel und der Wissenstest allein für die jungen Florianis des Bezirkes durchgeführt.

Am Areal des Rüsthauses in St. Veit erfreute sich Bewerbsleiter Michael Pirker über das fundierte Wissen von 70 Jugendlichen im Alter von 10 bis 15 Jahren. Das Organisationskomitee von FF-Kommandant Josef Kropiunig schaffte eine perfekte Infrastruktur, mit Unterhaltungsmöglichkeiten und einer guten kulinarischen Versorgung. Die jungen FF-Mitglieder überzeugten mit ihren Fähigkeiten und somit waren auch die Bewerter bei bester Laune. Bei der abschließenden Flaggenparade konnte alle ihre Abzeichen mit Stolz und Freude übernehmen.

Bezirkskommandant Friedrich Monai sprach seinen Dank an alle Organisatoren, aber vor allem den FF-Jugenbeauftragten aus „ihr legt den Grundstein für die Zukunft unserer Feuerwehr.“ Den Jugendlichen gratulierte er und „danke, dass ihr Euch für unsere Sache engagiert, ihr lebt die Motivation und Faszination Feuerwehr.“

 

Bericht & Bilder: ÖA BFK08 (Mitterdorfer, Sternath, Pirker), 4. Okt. 2019
14. Sep 2019
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St. Veit an der Glan
49 Florianis drückten Schulbank

Die letzten beiden Wochenenden (30.8.-1.9. & 7.-8.9.) haben sie, darunter 8 Frauen, in Althofen die Grundbegriffe des Feuerwehrwesens erlernt.

Das Schulungsteam, erstmalig unter der Führung von Ausbildungsleiter Gerd Gradischnig und seinem Stellvertreter Gerald Remschnig, brachte im praxisorientierten Stationsbetrieb den Teilnehmern das Arbeiten mit Leitern, das Ausleuchten von Einsatzstellen, die erste Löschhilfe und noch vieles mehr näher.

Dankenswerterweise bot das Parkgelände von FLEX den dafür notwendigen Platz. Die Theorie wurde in den Räumlichkeiten des Rüsthauses Althofen gelehrt. Für das leibliche Wohl und die nötige Kraft sorgte die FF Althofen gemeinsam mit dem Gasthaus Winkelwirt.

Das erlernte Wissen in die Tat umsetzen konnten die Kursteilnehmer bei der Abschlussübung, wo es galt einen Industriebrand zu meistern – hier gilt der besondere Dank der Zimmerei Salbrechter für die Objektbereitstellung, aber auch für die kulinarische Versorgung.

Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai war dabei, wie die jungen Feuerwehrmitglieder die an sie gestellten Aufgaben bravourös meisterten. Somit war es für ihn ein leichtes allen den positiven Kursabschluss zu bescheinigen. 10 AbsolventInnen gratulierte er zur Auszeichnung und schloss den Grundschulungslehrgang 2019 des Feuerwehrbezirkes St. Veit an der Glan: „Ihr habt jetzt nicht nur den Willen zu helfen, sondern ihr wisst auch wie es richtig geht. Gratulation und Dank das ihr Teil der Feuerwehrkameradschaft seid.“

 

Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 11.09.2019
11. Sep 2019
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Althofen
In Zeltschach wurde gezeltet

Feuerwehrjugendliche schlugen in Zeltschach ihre Zelte auf. Erlebnisreiches Wochenende für 100 Jugendliche aus dem FF-Bezirk St. Veit an der Glan.

Das diesjährige Bezirksjugendlager ging vom 16. bis 18. Aug. in Zeltschach über die Bühne. 100 Jugendlichen und rund 30 Betreuer bauten die Zelte auf und eröffneten das Lager mit einer standesgemäßen Flaggenparade. Bei der spielintensiven Lagerolympiade am Sportplatz stand der Spaß im Vordergrund.

Bei der offiziellen Begrüßungsfeier nahmen zahlreiche Ehrengäste, darunter Landtagsabgeordnete Bgm.in Gabriele Dörflinger und Friesachs Bürgermeister Josef Kronlechner teil. Von Seiten der Feuerwehr waren BFK Friedrich Monai, AFK Johann Delsnig, AFK-Stv. Wolfgang Bergner, AFK-Stv. Fritz Gruber, Friesachs Gemeindefeuerwehrkommandant Joachim Steindorfer und Hausherr-Kdt. der FF-Zeltschach Stefan Janz sowie Bezirksjugendbeauftragter Michael Pirker vertreten. Bei der anschließenden interessanten Lehrvorführung durch Bezirksausbilder Johann Kreuzer griffen die Jugendlichen selbst zum Feuerlöscher. Der erste Abend fand bei einem vorzüglichen Pizzaessen, das von Pizzakoch Gianni perfekt vorbereitet wurde, einen lustigen Ausklang.

Nach dem Morgensport und dem Frühstück wurde eine angenehme Wanderung mit Bezirkskommandant Monai nach Friesach unternommen. Hier wurde der Burgbau gemeinsam mit BFK-Stv. Heimo Haimburger begutachtet. Im Anschluss gab es in der Freizeitanlage Friesach eine nasse Abkühlung. Am Abend fand die Siegerehrung der Lagerolympiade statt. Danach wurde es bei der Lagerdisco richtig laut und die Jugendlichen zeigten ihr tänzerisches Können.

Da das Vereinsleben in Zeltschach einen großen Stellenwert hat, war es der Landjugend, mit Mädlleiterin Bettina Trattner und Obmann Lukas Janz, sowie der Trachtengruppe, mit Obfrau Susanne Janz, ein besonderes Anliegen, alle Teilnehmer auf ein Eis einzuladen.

Nachdem am Sonntag die Zelte abgebaut und das Gelände gereinigt war, feierten die Jugendlichen gemeinsam mit Pfarrprovisor Robert Wurzer einen Wortgottesdienst in der Pfarrkirche Zeltschach. Gestärkt nach dem Mittagessen traten alle gesund die Heimreise an.

Bezirkskommandant Monai zeigte sich stolz auf die Mannschaft von Morgen, „durch Euch ist die Zukunft der Feuerwehr gesichert. Ihr lebt die Kameradschaft sowie die Begeisterung und Freude an der Hilfe am Nächsten.“ Er dankte allen Sponsoren und insbesondere der Stadtgemeinde Friesach für die Unterstützung. Anerkennung und Dank zollte er den zahlreichen Helfern und der Kameradschaft der FF Zeltschach für die perfekte Organisation.

 

Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 19.08.2019
18. Aug 2019
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Zeltschach
Leistung unter Beweis gestellt

Bei den ersten sommerlichen Temperaturen in diesem Jahr traf sich der Feuerwehrbezirk St. Veit an der Glan zum Leistungsbewerb. In St. Salvator bei Friesach wurde am Samstag, dem 1. Juni 2019 die Überprüfung von Mannschaft und Gerät durchgeführt. Beim Staffellauf war Schnelligkeit gefragt, beim Löschangriff musste zusätzlich auch noch jeder Handgriff sitzen. In den Pausen begeisterten die jüngsten Florianijünger mit ihrem Eifer und Können.

Sieger

Aus 17 angetretenen Mannschaften ging in der Wertungsklasse Bronze A die Feuerwehr Straßburg mit GrpKdt. Ewald Aichelburger als Sieger hervor. Die schnellste Zeit hatten die Kameraden der FF Treffelsdorf mit GrpKdt. Klaus Ertl im Bewerb Silber A. In der Königsdisziplin, dem Mannschaftsleistungsbewerb, war die Feuerwehr Thalsdorf unschlagbar und holte sich den Sieg vor Hörzendorf-Projern und Treffelsdorf. Als Gastmannschaft stellte sich die FF Stadl an der Mur ein.

Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai gratulierte den angetretenen Bewerbsgruppen für die großartigen Wettkampfleistungen. Bei der Überreichung der Leistungsabzeichen dankte er allen, die an der Organisation und Durchführung mitwirkten, insbesondere der FF St. Salvator und der Gemeinde Friesach mit Bgm. Josef Kronlechner. Den Siegern wünschte er für die Landesmeisterschaften der Kärntner Feuerwehren in Spittal/Drau viel Erfolg und ein kräftiges „Gut Heil.“

Ergebnisreihung
Platz Bronze A Silber A Mannschaft
1 Straßburg Treffelsdorf Thalsdorf
2 Treffelsdorf Hörzendorf-Projern Hörzendorf-Projern
3 Hörzendorf-Projern Straßburg Treffelsdorf
4 Kraig Guttaring Sörg
5 Guttaring St. Veit/Glan Altenmarkt
6 Thalsdorf Glödnitz Wieting
7 St. Salvator Kraig Kraig
8 Sörg   St. Georgen/Straßburg
9 St. Veit/Glan    
10 Wieting    
11 St. Donat    
12 Grades    
13 Zweikirchen    
14 Altenmarkt    
15 Zeltschach    
16 Glödnitz    
17 Brückl    
Gast Stadl an der Mur (Stmk)    

 

Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 01.06.2019
01. Jun 2019
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St. Salvator
Betriebe ausgezeichnet

»Ein Miteinander wird gelebt. In und nach der Arbeit« Erich Dörflinger, Geschäftsführer von FLEX Althofen

Feuerwehrfreundliche Betriebe im Bezirk St. Veit an der Glan ausgezeichnet

Brände löschen, Unfallopfer aus Wracks befreien, nach Überschwemmungen Schlamm schaufeln. Im Einsatz stellen sich die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren Herausforderungen aller Art. Unentgeltlich und rund um die Uhr. Nicht nur in der Freizeit, für die Freiwilligkeit wird teilweise auch der wertvolle Urlaub geopfert. Viele Chefs lassen ihre Mitarbeiter auch während der Arbeitszeit der professionellen Hilfe nachgehen. Damit stellen sich die Unternehmen in den Dienst der guten Sache. Grund genug für das Bezirksfeuerwehrkommando St. Veit an der Glan genau diesen Arbeitgebern für ihre Unterstützung zu danken und sie zu würdigen.

Beim Firmenbesuch des obersten Feuerwehrmannes des Bezirkes wurde die Auszeichnung zum „Feuerwehrfreundlichen Betrieb“ vorgenommen. Im persönlichen Gespräch mit den Unternehmensleitungen (hier mit FLEX GF Erich Dörflinger) bekräftigte Bezirkskommandant Friedrich Monai: „Familie, Freunde und Hobbys mit dem Feuerwehrdienst unter einen Hut zu bekommen ist schon Herausforderung genug. Alle von uns haben natürlich noch einen Brotberuf. Hier endet dann die Vereinbarkeit sehr oft. Diese Betriebe unterstützen nicht nur unser Ehrenamt, sie ermöglichen es.“

Als positives Bespiel für viele weitere Unternehmen wurde nun an den Eingangspforten der Treibacher Industrie AG, des w&p Zement Werkes Wietersdorf, des Donau Chemie Werkes Brückl sowie bei FLEX Althofen die Dank- u. Anerkennungsplaketten montiert. Die Unterstützung der Ausgezeichneten die Feuerwehren ist vielfältig. Entscheidend ist jedoch, dass diese Betriebe maßgeblich zum funktionierenden Feuerwehrsystem beitragen. Mit der Auszeichnung wird Ihre Bereitschaft, ehrenamtliche Hilfe zu ermöglichen und zu unterstützen, hervorgehoben. „Wir haben nun unsere langjährigen und unverzichtbaren Partner und Förderer ausgewählt. Ich hoffe unsere Initiative findet im Land Kärnten viele Nachahmer. Versichern kann ich aber, dass in unserem Feuerwehrbezirk noch viele weitere feuerwehrfreundliche Firmen folgen werden.“ so BFK Monai.

BFK08 hat nachgefragt, wie es im Alltag aussieht, wenn ein Mitarbeiter während der Arbeitszeit zur Hilfe für den Nächsten gerufen wird. Matthias Kogler (32, gelernter Schlosser und Elektriker) ist seit 15 Jahren bei FLEX in Althofen als Konstrukteur in der Testentwicklung beschäftigt. Der Brandmeister der FF Passering ist nicht nur dort als Atemschutzbeauftragter aktiv, sondern auch im Abschnitt Krappfeld/Metnitztal. Wenn er nicht fischen oder wandern ist, besucht er die Übung bei der FF Althofen, wo er als Gastmitglied mithilft.

„Wenn Alarm ist, lasse ich übertrieben gesagt alles liegen und stehen.“ Dann wird auch schon mal eine Projektbesprechung in Abstimmung mit dem Chef vorzeitig verlassen. „Wenn ein Kundenbesuch ansteht, geht es natürlich nicht und meine Liefertermine muss ich natürlich auch halten.“ Auf Nachfrage, ob die fehlende Zeit nicht auch eine gewaltige Mehrbelastung darstellt sagt Kogler: „Oft kommen die Einsätze schon auch ungelegen. Aber ich gehe trotzdem. Ich muss halt schauen, dass alles klappt. Die Freizeit wird eben knapper.“

Seine Arbeitskollegen reagieren verständnisvoll, wenn er zum Einsatz unterwegs ist. Zum Lachen bringen sie ihn dabei auch noch, denn da wird dann auch schon mal gerufen, „Kokse, schneller laufen, Einsatz ist“. Von ihnen sicher ist ihm aber auf jeden Fall die Wertschätzung und Bewunderung für seine freiwillige Arbeit. „Ich mache es gerne. Beides, meinen Beruf und meinen Feuerwehrdienst. Und dies zu kombinieren ist schon eine große Freude für mich. Da bin ich meinem Arbeitgeber natürlich sehr dankbar“, hält Kogler fest.

zur Sache: In Österreich flammt die Diskussion um die Möglichkeit der unverzichtbaren und freiwilligen Hilfe während der Arbeitszeit immer wieder auf. Zuletzt bei den Schneemassen Anfang diesen Jahres. Schon 2012 hat der heutige Ehrenbezirkskommandant Egon Kaiser kooperativ mit Unternehmen aus dem Bezirk ein Lösungsmodell für die Möglichkeit der freiwilligen Hilfe während der Arbeitszeit gestaltet. 2018 hat der Bundesfeuerwehrverband ein diesbezügliches Grundsatzpapier beschlossen. Eine Entscheidung in der Sache gibt es noch nicht. Im Bezirk St. Veit an der Glan hat das Projekt aber Früchte getragen und viele Betriebe lassen nun ihre Mitarbeiter auch während der Arbeitszeit freiwillige Hilfe leisten. Unentgeltlich, der Sache dienend.

 

„Die Betriebsfeuerwehr hat für unser Unternehmen einen hohen Stellenwert. Ohne die Hilfeleistung der Betriebsfeuerwehr, gerade bei technischen Einsätzen, wäre der ungehinderte Betrieb für uns kaum möglich. Besonders hervorzuheben ist jedoch das persönliche Engagement der einzelnen Kollegen, die bei Einsätzen nicht nur im Unternehmen und in der Arbeitszeit, sondern auch nach Feierabend, am Wochenende und wenn nötig auch bei Einsätzen in den umliegenden Gemeinden ausrücken, um anderen zu helfen und Gefahren abzuwenden“, so Treibacher Industrie AG Vorstand Alexander Bouvier.

Treibacher Industrie AG: BetriebsFF-Kdt. Siegfried Schermair, Vorstand Alexander Bouvier und Bezirkskommandant Friedrich Monai [v.l.n.r.]

 

General Manager Erich Dörflinger von FLEX bestätigt: „Ich bin sehr stolz, dass sich unsere Kollegen in ihrer Freizeit für unsere Mitmenschen einsetzen, sei es bei der Feuerwehr, bei der Rettung oder anderen Institutionen. Bei Flex wird ein Miteinander gelebt – in der Arbeit und nach der Arbeit.“

FLEX Althofen: Bezirkskommandant Friedrich Monai mit Geschäftsführer Erich Dörflinger und Stellvertreter Martin Reiner [v.l.n.r.]

 

„Das freiwillige Engagement vieler unserer Mitarbeiter zeigt deutlich, wie gemeinschaftlich die Menschen im Görtschitztal miteinander verbunden sind. Soziale Verantwortung ist ein wichtiger Wert und ich bin stolz auf unsere Mitarbeiter, die diesen Wert täglich leben und sich bei Übungen sowie im Ernstfall für die Region einsetzen“, freut sich der w&p Betriebsleiter in Wietersdorf, Florian Salzer.

w&p Zement GmbH Werk Wietersdorf: Betriebsleister Florian Salzer, BetriebsFF-Kdt. Michael Obermailänder, Geschäftsführer Lutz Weber und Bezirkskommandant Friedrich Monai [vorne v.l.n.r.]

 

Donau Chemie AG Werk Brückl: BFK-Stv. Heimo Haimburger, Bezirkskommandant Friedrich Monai, Werksleiter Manfred Ebenberger, Bgm. Burkhard Trummer und BetriebsFF-Kdt. Andreas Nuart [v.l.n.r.]

 

Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 10.05.2018
10. May 2019
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Althofen, Brückl, Wietersdorf
Maschnistenausbildung

48 Feuerwehrmitglieder, darunter 4 Frauen, aus dem Bezirk St. Veit an der Glan nahmen sich dieses Wochenende (27. u. 28. April 2019) Zeit, um die richtige Handhabe von Feuerwehrpumpe & Co. zu erlernen. In den Räumlichkeiten der Feuerwehr Althofen wurde die Theorie vermittelt, am Gelände des Abwasserverbandes „Raum Friesach-Althofen“ alles in die Praxis umgesetzt.

Erstmals führten Gerd Gradischnig und Gerald Remschnig das Ausbildungsteam an. Gemeinsam mit Bezirksmaschinenmeister Hannes Raab wurde mit fundierten Fachwissen und praktischer Erfahrung auch die Bedienung der KAT-Gerätschaften wie z.B. Restlossauger und Tauchpumpe vermittelt.

„Mit großer Motivation haben alle an dieser wichtigen Ausbildung teilgenommen. Das Ziel, die eigene Pumpe im Einsatzfall richtig bedienen zu können haben alle erreicht. 23 Teilnehmer sogar mit ausgezeichnetem Erfolg. Ich bin stolz und gratuliere recht herzlich“, so Bezirkskommandant Friedrich Monai bei der Überreichung der Teilnahmebestätigungen.

 

Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 29.04.2019
28. Apr 2019
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Althofen
Großübung der St. Veiter Florianis

Suchaktion und Waldbrand in Friesach

Begonnen wurde mit der Suchaktion in Friesach mit fünf Feuerwehren (89 Einsatzkräfte, 10 Fahrzeuge) sowie der Rettunghundebrigade, Flugpolizei Kärnten, Bergrettung Althofen Hemmaland und Rotes Kreuz. Die Annahme des Such-Szenarios war eine vermisste Schulklasse mit 20 Kindern und Lehrpersonal nach einem Gewitter im Bereich Gaisberg.

Am Nachmittag folgte der Waldbrand, der durch einen Blitzeinschlag am Fuße des Petersbergs in Friesach verursacht wurde. Durch den Wind wurde das Feuer weit verbreitet. Zehn Feuerwehren mit 21 Fahrzeugen und insgesamt 138 Einsatzkräften waren an diesem Szenario beteiligt. Unterstützung bekamen die Florianis bei den Löscharbeiten aus der Luft von einem Hubschrauber des Bundesheeres.

Zugunglück in Launsdorf

Der zweite Tag begann mit dem Szenario eines Zugunglücks an einem Bahnübergang in Launsdorf. Angenommen wurde eine Kollision zwischen einem Personenzug und einem Tankzug, der Gefahrgut geladen hatte. Im Einsatz waren 19 Feuerwehren mit 28 Fahrzeugen, drei Booten und insgesamt 171 Einsatzkräften der Feuerwehr.

„Durch die gute Zusammenarbeit haben wir bei allen Szenarien schnell und effizient helfen können. Solche Großübungen sind für die Aus- und Fortbildung von uns allen sehr wichtig und lehrreich. Der Dank gilt allen die zum Übungserfolg beigetragen haben“, zog Bezirksfeuerwehr-Kommandant Friedrich Monai eine positive Bilanz über die zwei Übungstage.

 

Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08,06.04.2019
06. Apr 2019
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Friesach & Launsdorf
Prävention der FW-Jugend

Feuerwehrjugendliche setzten sich mit Alkohol und Rauchen auseinander. Eine Veranstaltung des Bezirksfeuerwehrkommandos in Althofen hat zur Aufklärung beigetragen.

Rund 30 Jugendliche von den 17 Feuerwehrjugendgruppen aus dem Bezirk St. Veit an der Glan trafen sich in den Räumlichkeiten des Rüsthauses Althofen. Im Rahmen des Gesundheitskompetenzprojektes des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes stand der Vormittag unter den Schlagworten „Alkohol und Rauchen“.

Die spannenden Inhalte reichten dabei vom Jugendschutzgesetz, vorgetragen von Claudia Gössinger (Polizei Althofen), über die gesundheitlichen Auswirkungen und Folgeschäden, anschaulich dargebracht von Bezirksfeuerwehrarzt Gottfried Mauhart, bis hin zu einem persönlichen Erfahrungsbericht eines Erwachsenen.

Ganz unterschiedlich wurden die Themenbereiche gemeinsam aufgearbeitet. Schwankend und mit Ausfallsschritten, durch eine sogenannte Rauschbrille simuliert, bestrieten die Jugendlichen dabei auch einen Parcours. Unisono bekräftigten sie, dass sie diese Erfahrung nicht nochmals erleben wollen, aber auch, dass sie von dieser Veranstaltung das Credo mit nach Hause nehmen: „Finger weg von Alkohol und Zigaretten.“

Das Tagesgeschehen wurde von der Landesjugendbeauftragten Claudia Sticker und dem Landesmedienbeauftragten-Stv. Martin Sticker mit Videoaufnahmen festgehalten. Im Rahmen einer landesweiten Veranstaltung werden die Erkenntnisse dann den anderen Feuerwehrbezirken in Kärnten vorgestellt werden.

„Den 97 Burschen und 31 Mädchen bieten wir in unseren Feuerwehrjugendgruppen nicht nur eine lustige und interessante Freizeitbeschäftigung, sie lernen dort auch sinnvolles fürs Leben. Mit dieser tollen Aufklärungsveranstaltung haben wir zur Persönlichkeitsentwicklung unseres Nachwuchses viel beigetragen“, so Bezirkskommandant Friedrich Monai.

Er zeigte sich gemeinsam mit BFK-Stv. Heimo Haimburger und Bezirksjugendbeauftragten Michael Pirker über das Engagement und die vernünftigen Ansichten der Jugendlichen begeistert. In ihren Schlussworten dankten sie den Vortragenden, der Feuerwehr Althofen sowie Manuel Sablatscher und allen die mitgearbeitet haben.

 

Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 20.02.2019
20. Feb 2019
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Althofen