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Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai auf Antrittsbesuch bei Althofens Bürgermeister Dr. Walter Zemrosser.
Mit dabei war auch die Althofener Wehrführung mit Kommandant Johann Delsnig und seinem Stellvertreter Markus Zuschnig.
Gemeinsam mit Amtsleiter Hubert Madrian war ein reger Gedankenaustausch gegeben.
Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 19.06.2021
Richtig berechnen, entscheiden, ausbilden und befehlen sind nur einige Themen, die die Bewerber um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold können müssen.
Sieben Kameraden aus dem Feuerwehrbezirk St. Veit/Glan stellten sich der Herausforderung am Gelände des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes in Klagenfurt. Die Vorbereitung zahlte sich wahrlich aus. Alle schafften es. Herbert Paßegger von der FF Kraig kürte sich unter den insgesamt 40 Teilnehmer*innen sogar zum Landessieger. Sebastian Selinger von der FF St. Georgen/Straßburg und Julian Sager von der FF Kraig waren ex ae quo auf Platz zwei.
Der St. Veiter Bezirksfeuerwehrchef Friedrich Monai ist stolz auf die Leistung „seiner Jungs“ und gratuliert allen recht herzlich zur bestandenen „Feuerwehrmatura“.
Die elf neuen „FLA in Gold Träger“ aus dem Bezirk St. Veit/Glan sind:
…von der FF Kraig: Michael Greschitz, Herbert Paßegger, Julian Sager, Lukas Sager
…von der FF Zweikirchen: Raffael Kalt
…von der FF St. Georgen/Straßburg: Sebastian Selinger, Michael Tammer
…von der FF Friesach: Bernhard Apolloner
…von der FF Thalsdorf: Gerold Daniel, Krall Lukas, Rabitsch Johannes, Rabitsch Michael
Bericht: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 26.04.2021
Bilder: Sebastian Selinger, FF St. Georgen/Straßburg und Raffael Kalt, FF Zweikirchen
Die „FLA in Gold Träger“ der FF St. Georgen/Straßburg (Tammer und Selinger vlnr). Raffael Kalt von der FF Zweikirchen bei einer der Prüfungsstationen.
Gemeinsam mit 131 Frauen im Feuerwehrbezirk St. Veit/Glan.
Unseren #Feuerwehr – #Frauen sagen wir D A N K E für ihren #Einsatz bei uns. Wir wünschen allen Frauen einen tollen #Weltfrauentag. #bfk08 #frauenpower #womensday
Bericht: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 08.032021
Bilder: aus den Feuerwehren
Am 03.03.2021, um 12:16 Uhr wurden die Feuerwehren Zweikirchen, Liebenfels, Glanegg-Maria Feicht und St. Martin/Feldkirchen zu einem beginnenden Waldbrand nach Glantschach in der Gemeinde Glanegg alarmiert.
Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges der FF Glanegg-Maria Feicht konnte jedoch kein Brand wahrgenommen werden. Durch Rückfrage bei der LAWZ konnte schließlich festgestellt werden, dass es sich beim Einsatzort um eine Verwechslung handelte und der Einsatzort in Glantschach in der Gemeinde Liebenfels liegt.
Die restlichen auf Anfahrt befindlichen Fahrzeuge wurden umgehend umdirigiert und weiters die Feuerwehren Sörg, Treffelsdorf, St. Veit/Glan und St. Urban nachalarmiert.
Am Einsatzort angekommen konnte schließlich ein Bodenfeuer auf einer Fläche von ca. 1 Hektar vorgefunden werden. Sofort wurden von den Tanklöschfahrzeugen der Feuerwehren Glanegg-Maria Feicht, Liebenfels, St. Martin/Feldkirchen, und Treffelsdorf mehrere Löschleitungen zur Brandbekämpfung vorgenommen. Durch die größeren Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren St. Urban und St. Veit/Glan, welche 3000 bzw. 4000 Liter fassen, wurde während des Aufbaus von 2 Zubringerleitungen vom ca. 500 Meter unterhalb des Brandes gelegenen Feistritzbachs, ein Pendelverkehr zum Brandort eingerichtet. Gespeist wurden der Pendelverkehr durch den 14.000 Liter Tankanhänger der FF St. Veit/Glan.
Durch den stundenlangen Einsatz der sowohl von Mensch auch als von den Maschinen Höchstleistung forderte, wurden nach dem Ausfall von zwei Tragkraftspritzen, die Feuerwehren Hörzendorf-Projern, Kraig und Obermühlbach-Schaumboden nachalarmiert.
Nach ca. 4 Stunden konnte schließlich Brand Aus gegeben werden und außer den Feuerwehren der Gemeinde Liebenfels konnten alle Einsatzkräfte wieder einrücken. Durch die Feuerwehren Zweikirchen, Liebenfels und Sörg wurden anschließend noch sämtliche Glutnester kontrolliert und eine Stunde später konnten auch diese von der Einsatzstelle abrücken.
Durch das schnelle und schlagkräftige Eingreifen der Feuerwehren konnte ein Übergreifen des Feuers auf das darüber liegende Wohnhaus sowie den angrenzenden Hochwald verhindert werden. Es kamen beim Einsatz glücklicherweise keine Menschen
Bericht & Bilder: Raffael Kalt, FF Zweikirchen, 04.03.2021
Nicht weit zu fahren hatten, der aus Straßburg stammende Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai und der Gurktaler Abschnittskommandant Johann Schöffmann aus Pisweg, bei ihrem Antrittsbesuch beim jüngsten Polizeikommandanten Kärntens.
Auf der Polizeiinspektion Weitensfeld hat seit 1. März dieses Jahres, David Proprentner, das Kommando. Unter seiner Leitung sorgen fünf Beamte in den Gemeinden Weitensfeld, Glödnitz und Deutsch-Griffen für Recht, Ordnung und Hilfe.
Die Feuerwehrchefs haben den nunmehrigen Polizeikommandanten schon bei verschiedenen Einsätzen kennen und seine Arbeit schätzen gelernt. Versieht ja Proprentner bereits seit März 2019 seinen Dienst im oberen Gurktal.
„Wir freuen uns auf die gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Polizei. Uns eint der Auftrag zu Helfen. Hand in Hand ist das noch leichter möglich.“, so FF-Bezirkschef Monai. Die beiden gratulierten dem 34-jährigen zu seiner neuer verantwortungsvollen Aufgabe. „Alles Gute und viel Erfolg.“
Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 05.03.2021
In seinen wohlverdienten Feuerwehr-Ruhestand verabschiedete sich nun Fritz Gruber. Zwölf Jahre lang gestaltete er den Feuerwehrabschnitt Gurktal als stellvertretender Abschnittskommandant mit. Die Geschicke der FF Weitensfeld lenkte er 30 Jahre(!) lang als Kommandant.
„Zuverlässig in Deinem Handeln, freundschaftlich und immer gut gelaunt warst mit Rat und Tat stets zur Stelle,“ lobte Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai die Leistung von Gruber. „Danke, dass Du Dich für unsere Feuerwehr engagiert hast. Genieße nun die Freizeit und bleib gesund.“, so Monai bei der Überreichung eines Dank- und Ehrengeschenkes.
Nach einem negativen Coronatest, fiel das Los bei der Wahl der 10 berechtigten Gurktaler FF-Kommandanten, die Stellvertretung von Abschnittskommandant Johann Schöffmann zu übernehmen, auf Werner Marx. Selbst seit 1997 Kommandant der FF-Zweinitz. „Ich will den kameradschaftlichen Weg mit Euch weitergehen. Danke für das Vertrauen“, so Marx in seiner Reaktion.
Als erster Gratulant stellte sich Bezirksfeuerwehrchef Monai ein. „Alles Gute für Deine Aufgabe. Viel Erfolg und Danke, dass Du Verantwortung übernimmst.“ AFK Schöffmann freut sich auf die gute Zusammenarbeit mit Marx. „Gemeinsam werden wir den FF-Abschnitt Gurktal weiterhin so schlagkräftig und kameradschaftlich formen.“, so Schöffmann.
Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 05.03.2021
„Wer lehren will, muss lernen.“ Unter diesem Motto haben gleich 4 Kameraden den Bezirksausbilderlehrgang an der Landesfeuerwehrschule Kärnten erfolgreich abgelegt.
#bfk08 gratuliert und sagt Danke für das Engagement an Bernhard Schneider von der FF St. Filippen, Andreas Nuart von der FF Brückl, Rafael Kalt von der Ff Zweikirchen und Christian Wuzella von der FF Pisweg (v.l.n.r.)
Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 21.01.2021
Geschätzter Bezirksfeuerwehrkommandant, Lieber Friedl.
Wir dürfen Deinen 50. Geburtstag als Anlass nehmen, Dir für Dein Engagement zu danken. Du lebst uns allen vor, dass unsere Kameradschaft, verbunden mit einem Willen, jedes Ziel erreichen kann.
Deine Freude am Anpack zur Sicherheit der Bevölkerung begeistert. Mit Hausverstand und Fachwissen, aber auch immer etwas Spaß, meisterst Du Deine Aufgaben und findest noch für persönliche Gespräche Zeit.
Wir wünschen Dir für Deine 2. Lebenshälfte weiterhin viel Tatkraft, Erfolg und Glück. Bleib gesund.
Trotz der außergewöhnlichen Zeit genieße Deinen heutigen Ehrentag. Lass es Dir gut gehen und feiere im Kreise Deiner Lieben.
Gut Heil! – Deine Kameradeninnen und Kameraden des Feuerwehrbezirkes St. Veit/Glan
zur Person
Friedrich Monai (geb. 21. Jän. 1971) ist seit 1987 Mitglied der Feuerwehr Straßburg. Seit 2009 lenkt er dort die Geschicke als Orts- und Gemeindekommandant. Mit 7. Dez. 2017 wurde er zum Bezirksfeuerwehrkommandanten von St. Veit an der Glan gewählt. Seine Feuerwehrleidenschaft gilt der Kameradschaft, welche für ihn das Feuer ist, welches die Ehrenamtlichkeit am Leben erhält.
Der heute 50-jährige ist im Brotberuf als Bauhofleiter der Stadt Straßburg tätig. Als gelernter Gärtner betreibt er gemeinsam mit Ehefrau Anita auch noch eine Gärtnerei in seinem Heimatort.
Kraft und Entspannung für sein Engagement tankt der Vater von zwei Töchtern und eines Sohnes, welcher ebenfalls bei der Feuerwehr Straßburg aktiv ist, nicht nur im Kreis seiner Familie, sondern auch bei seinem Hobby als Fischzüchter. Nebenbei findet er Zeit für die Renovierung seines Heimathauses in der Langwiesen, Gde. Straßburg.
Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 21.01.2021
Der Feuerwehrbezirk St. Veit an der Glan half den Opfern des schweren Erdbebens in Kroatien. „Tausende Menschen stehen vor dem Nichts. Wir haben geholfen.“, so die beiden Initiatoren Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai und Abschnittskommandant Wolfgang Grilz.
Rund 150 Tonnen Spenden- und Hilfsgüter wurden mit 6 Sattelzügen heimischer Firmen und 3 Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr direkt nach Glina in Kroatien gebracht. Glina ist eine Region, ca. eine Stunde südlich von Zagreb, in der die Menschen schon vor dem Erdbeben schon sehr wenig hatten.
„Wer nicht im einzigen Sägewerk arbeitet oder selbst Landwirtschaft betreibt steht vor dem Nichts. Wir haben keine anderen Arbeitsplätze.“, so Bürgermeister Robert Duranec. Aus der 8.000-Einwohner-Gemeinde Glina sind 3.000 Menschen nach dem Erdbeben geflohen. Bürgermeister Duranec bestätigt die triste Lage: „Da kommt niemand mehr zurück. Das Wenige, dass die Menschen hatten, ist nun zerstört. Viele haben alles verloren.“
In den frühen Morgenstunden am Samstag, dem 16. Jänner 2021 machte sich der 23 Helfer starke Hilfszug auf den Weg nach Kroatien. Am Vorabend unterzogen sich die Teilnehmer einem Corona-Test, der bei allen negativ ausfiel. Die Fahrt verlief problemlos und ohne Zwischenfälle. Die zuständigen Behörden wurden im Vorfeld gut informiert und die Zusammenarbeit funktionierte. Den Lenkern und Mitfahrern der Hilfsfahrzeuge bot sich bei ihrer Fahrt durch die Region ein bedrückendes Bild: Häuser sind zum Großteil komplett zerstört, die Menschen leben jetzt in Container und Wohnwagen. Dem vorbeifahrenden Hilfszug haben die Leute gedankt, indem sie zugewunken oder mit ihren Fahrzeugen gehupt und Lichtzeichen gegeben haben.
In aufgelassenen Betriebshallen, die dem Erdbeben stand hielten, wurden die Hilfsgüter und Spenden abgeladen. Erst in den Nachtstunden traf der Konvoi wieder wohlbehalten in Zweikirchen ein, wo die örtliche Feuerwehr dankenswerterweise für eine Verpflegung der müden Teilnehmer sorgte.
Bezirksfeuerwehrchef Monai zeigte sich bedrückt über die Armut und Schäden in der Region: „Ein armes Volk. Als ob die Zeit vor 60 Jahren stehen geblieben ist. Es gibt keine Arbeitsplätze und nun hat das Erdbeben auch noch alles zerstört.“ Gemeinsam mit Abschnittskommandant Grilz bestätigt er aber: „Unsere Hilfe mit Baumaterialien, Werkzeug, Bekleidung, Lebensmittel und Dingen des täglichen Bedarfs hat den Menschen Freude und Hoffnung gegeben.“
„Wir haben den Menschen mit Gütern und Waren geholfen, nicht mit Geld. Mit den vereinnahmten Spendengeldern haben wir bei Firmen im Bezirk St. Veit die benötigten Dinge eingekauft. Das Geld blieb also in der Region.“, so Monai in seinem Resümee.
Die beiden Initiatoren danken nicht nur den vielen FF-Helfern aus dem Bezirk, sondern auch Kommandant Stefan Gerger von der Feuerwehr Laßnitzhöhe sowie der österreichischen Botschaft in Laibach für die Hilfe bei den Genehmigungen und Bezirkskameradschaftsführer Christian Wuzella der gemeinsam mit dem Weitensfelder Bürgermeister Franz Sabitzer für die Lunchpakete sorgte.
Der größte Dank gilt jedoch den unzähligen Spenderinnen (ua Gemeinde Gurk und Lionsclub Althofen-Hemmaland) und den Unternehmen die sich an der Hilfsaktion beteiligt haben: Hirsch Porozell, Sägewerk Buchhäusel, Säge Hirt, Wietersdorfer Zementwerk, Dachdeckerei Peschka, Transporte Mattersdorfer, Beton Cerne, LKW Walder, Hagebau Sabitzer Althofen, Hagebau Sabiter St. Veit, Billa Liebenfels, Lagerhaus Straßburg und Hotelausstatter Schranz.
Bericht: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 20.01.2021
Bilder: Raffael Kalt, FF Zweikirchen, 16.01.2021
Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 20.11.2020
Die neue Normalität macht auch vor der Feuerwehr nicht halt. Bezirkskommandant Friedrich Monai lud vor kurzem daher zum ersten digitalen Zusammentreffen der 47 Feuerwehren des Bezirkes St. Veit/Glan ein. „Feuer löschen wir auch in dieser unangenehmen Zeit real vor Ort, durch den notwendigen Abstand leidet jedoch der Informationsaustausch untereinander und das wollen wir ändern, durch diese Online-Unterhaltung.“ stellte Monai bei der Begrüßung fest.
„Corona hat uns gesellschaftlich ausgebremst, die Arbeit für Schutz und Hilfe geht jedoch seinen gewohnten und notwendigen Gang“, erläutert der FF-Chef als er über die verschiedenen Aktivitäten, Einsätze, Indienststellung von FF-Fahrzeugen und Ausbildungen in den letzten Monaten berichtetet. Der Rahmen wurde von den Kommandanten auch genutzt um auf aktuelle Fragestellungen einzugehen. Dabei wurde klar, dass Corona das kameradschaftliche Leben auf den Kopf gestellt hat. Eine Herausforderung die es zu meistern gilt: das Fundament einer jeden Feuerwehr, die Kameradschaft, am Leben zu erhalten.
Zwar war das virtuelle Zusammentreffen am Beginn noch ungewohnt, am Ende waren aber alle vom gemeinsamen Gespräch positiv überrascht. Dankenswerterweise auch durch die Organisation und technische Umsetzung von Kommunikationsexperte Gerd Gradischnig.
Zufrieden zeigte sich auch BFK Monai in seinem Resümee: „Ich hoffe bald kehrt wieder Normalität in unseren Feuerwehralltag ein und wir treffen uns dann wieder wie gewohnt bei Übungen, Sitzungen und Leistungsbewerben sowie gemütlich auf Veranstaltungen. Als zusätzliche Unterstützung wird aber die digitale Kommunikation auch in Zukunft seinen Platz bei uns haben.“
Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 21.01.2021
Statt den verregneten Sonntaggemütlich auf Couch zu verbringen, rafften sich 54 St. Veiter Feuerwehrmitglieder, darunter 3 Frauen, auf, um die richtige Handhabe von Feuerwehrpumpe & Co. zu erlernen.
An dem beim Grundkurs bewährten Corona-Sicherheitskonzept wurde festgehalten und so standen beim 2-tägigen Maschinistenlehrgang (10.-11.Okt.2020) Fiebermessungen am Plan. Diese übernahm Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai persönlich. So mancher Florianijünger, aus einer der 20 teilnehmenden Feuerwehren des Bezirkes St. Veit an der Glan, war davon in den frühen Morgenstunden überrascht.
Die theoretischen Grundlagen wurden im Kulturhaus Althofen vermittelt. Dort war auch genügend Platz für die kulinarische Stärkung durch die FF Althofen gemeinsam mit dem Humanomed Zentrum Althofen. In der Praxis, am Gelände der Kläranlage in Mölbling, galt es dann u.a. den richtigen Wasserbezugsstandort zu finden, den Druck bedarfsorientiert zu regulieren und bei einem Schlauchplatzer korrekt zu reagieren. Robert Bitter, Geschäftsführer des Abwasserverbandes Raum Friesach-Althofen, war dabei Zaungast. BFK Monai und Bezirksmaschinenmeister Hannes Raab nutzen die Möglichkeit, ihm für die Unterstützung und Bereitstellung des Geländes zu danken.
Das gesamte Trainerteam, unter der Leitung von Bezirksausbildungsleiter-Stv. Gerald Remschnig, schaffte es mit fundierten Fachwissen und praktischer Erfahrung die Bedienung und Handhabung der Pumpe zu vermitteln. Die Gerätschaften zur Katastrophenhilfe wie z.B. Restlossauger und Tauchpumpen standen ebenso am Lehrplan.
„Es ist wichtig, dass wir unsere Gerätschaften bedienen können, um im Ernstfall rasch und richtig zu helfen. Ihr habt bewiesen, dass ihr das könnt. Aber auch, dass ihr wetterfeste und motivierte Feuerwehrkameraden seid.“, so Bezirksfeuerwehrchef Monai bei der Überreichung der Lehrgangsbestätigung an alle durchnässten Teilnehmer. 19 davon gratulierte er zur Auszeichnung und 23 zum sehr gutem Erfolg.
Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 13.10.2020
Erfolgreich absolvierte der FF-Nachwuchs das Wissensspiel und ergatterte die begehrten Feuerwehrjugend-Auszeichnungen beim Wissenstest in Bronze, Silber und Gold. Streng waren am Samstag, dem 19. Sept. 2020 in Klein St. Paul nur die Corona-Sicherheitsmaßnahmen, bei bester Laune hingegen waren die Bewerter. Bei dem fundierten Fachwissen der jungen Florianis, im Alter zwischen 10 und 15 Jahren, natürlich ein Leichtes.
In der Volksschule sorgte ein großes Team gemeinsam mit der örtlichen Feuerwehr, unter Kommandant Harald Schrittesser, für einen reibungslosen Ablauf. Für die Gesamtorganisation zeichnete sich Bezirksjugendbeauftragter Michael Pirker verantwortlich. Rot-Kreuz-Ortstellenleiter Mario Schäfer überzeugte sich davon ebenso wie die Hausherrin, Bürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Gabriele Dörflinger. Sie bekräftigte dabei, dass sie „stolz auf die Feuerwehrzukunft ist, denn eine funktionierende FF ist ein großes Kapital einer jeden Gemeinde“.
Auf Abstand, aber gemeinsam mit seinem Stellvertreter Heimo Haimburger und dem Görtschitztaler Abschnittskommandanten Hannes Raab gratulierte Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai allen FF-Jugendlichen. Die drei waren sich einig: „Mit eurer Motivation und Disziplin habt ihr Vorbildwirkung für unsere Gesellschaft. Vielen Dank dafür und weiterhin viel Spaß dabei, wenn ihr die Faszination Feuerwehr lebt.“
Der Bezirksfeuerwehrchef dankte nicht nur allen Organisatoren und Jugendbeauftragten für ihre Arbeit, sondern auch der Gemeinde Klein St. Paul, dem Gemüsehandel Robitsch und der Molkerei Sonnenalm für die Unterstützung. Als Stärkung gab er den Jugendlichen Burgergutscheine mit auf den Weg nach Hause.
Bericht: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 23.09.2020
Bilder: FF Kl. St. Paul
Nach dem Corona-Lockdown nahm an den letzten beiden Wochenenden die Ausbildung im Feuerwehrbezirk St. Veit an der Glan wieder Fahrt auf. 9 Frauen und 49 Männer erlernten in Althofen die Feuerwehr-Grundbegriffe.
In Abstimmung mit den Richtlinien des Bundes- und Landesfeuerwehrverbandes wurden genaue Vorgaben definiert. „Fiebermessungen, zugewiesene Sitzplätze, Händedesinfektion und die Reinigung der Gerätschaften nach der Benützung“, nennt Ausbildungsleiter Gerd Gradischnig einige Punkte des Corona-Sicherheitskonzeptes.
Das Kulturhaus bot genug Platz für die theoretische Ausbildung und die kulinarische Versorgung durch das Gasthaus Winkelwirt und die FF Althofen. Der praktische Teil wurde auf Grund der Wetterverhältnisse in der Stadthalle durchgeführt. „Alle waren sehr diszipliniert. Wenn der Abstand wirklich einmal nicht eingehalten werden konnte, wurde ein Mund-Nasen-Schutz getragen“, so Gradischnig.
Bei der sonntägigen Abschlussübung wurde das erlernte Wissen in die Tat umgesetzt. „Es macht eine Freude zu sehen, wie motiviert und mit wieviel Fachwissen die jungen Florianis ans Werk gehen“, bestätigte Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai. „Vielen Dank der Zimmerei Salbrechter, der Stadtgemeinde Althofen sowie der FF Althofen, dass sie uns so vielfältig unterstützen“, sagt Monai beim Kursabschluss.
Ausbildungsleiter Gradischnig dankte dem 19-köpfigen Ausbildungsteam, „die Zusammenarbeit war bestens und dadurch hat auch alles so gut funktioniert. Das positive Feedback der Teilnehmer bestätigt uns.“ Althofens Bürgermeister Alexander Benedikt nahm die Gelegenheit war allen für ihr Engagement zu danken. „Rückt immer gesund ins Rüsthaus ein und ich wünsche euch viel Freude am Dienst der Bürger und Bürgerinnen in euren Gemeinden“, so das Stadtoberhaupt.
„Nach dieser gewissenhaften und Corona bedingt doch außergewöhnlichen Wissensvermittlung bin ich noch stolzer euer BFK zu sein“, so Bezirksfeuerwehrchef Monai bei der positiven Kursbescheinigung aller Teilnehmer. 15 davon gratulierte er zur Auszeichnung.
Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 08.09.2020
Bericht & Bilder: ÖA BFK08, 12.05.2020
„Einer, der immer hinter uns gestanden hat“, so fasste Bezirksfeuerwehrchef Friedrich Monai heute Vormittag seinen Dank an Bürgermeister a.D. Gerhard Mock zusammen. Monai stattete dem zurückgetretenen St. Veiter Gemeindeoberhaupt einen Abschlussbesuch ab und übergab ihm dabei stellvertretend für alle 47 Feuerwehren des Bezirkes ein Erinnerungs- und Dankgeschenk.
Die Möglichkeit wurde genutzt, um die verschiedensten Feuerwehraktivitäten, aber auch Einsätze, in den letzten 31 Jahren Revue passieren zu lassen. Bgm. Mock bestätigte dabei: „Ich habe schon früh erkannt, wie wichtig die Feuerwehr ist und immer ein offenes Ohr für die Anliegen gehabt. Dabei habe ich aber auch über die Gemeindegrenzen hinweg gedacht.“
Bezirksfeuerwehrkommandant Monai stellte im Gespräch fest, dass es ohne die konsequente Unterstützung von Bgm. Mock heute im Bezirk St. Veit an der Glan keine Alarm- und Warnzentrale mehr geben würde. „Unvorstellbar. Eine sehr wichtige Kriseninfrastruktur würde fehlen. Eine Koordination, wie beim 30-jährlichen Gurk-Hochwasser im November des letzten Jahres wäre nicht möglich gewesen, heute, bei der Corona-Krise, hätten wir keine Kommunikationsabsicherung“, bekräftigt Monai.
„Mit dem Bezirksfeuerwehrkommando hatte ich immer schon eine von Wertschätzung und Verständnis getragene Zusammenarbeit, auch schon unter der Führung von Robert Kropf und Egon Kaiser“, so Mock. Der sich für die Zukunft der Feuerwehren wünscht, dass ihr hoher Wert für die Gesellschaft auch von allen gesehen und entsprechend anerkannt wird.
BFK Monai freut sich auf zukünftige Zusammenarbeit mit Nachfolge-Bürgermeister Martin Kulmer und bei Gerhard Mock verabschiedete er sich, Corona bedingt natürlich auf Abstand, mit: „Vielen Dank für Deine jahrzehntelange Unterstützung. Gesundheit ist sicher das Wichtigste in Deinem neuen Lebensabschnitt, aber ich wünsche Dir auch privates Glück und die Zeit für viele Unternehmungen.“
Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 16.04.2020
Mit 1. Jänner 1969 trat Günter Lauhard seinen Dienst am Nächsten in der FF Friesach an. 1994 übernahm er die Funktion des Kameradschaftsführers im Bezirksfeuerwehrkommando St. Veit/Glan und vertrat 25 Jahre lang die Interessen im Kärntner Landesfeuerwehrverband. Nun, im 65. Lebensjahr, verabschiedet er sich in die Feuerwehrpension.
Bezirkskommandant Friedrich Monai ließ es sich natürlich nicht nehmen, ihm dafür gebührend zu danken. Bei der Jahreshauptversammlung seiner Heimatwehr Friesach überreichte er gemeinsam mit Abschnittskommandant Johann Delsnig ein Erinnerungs- und Dankgeschenk sowie den Ehrendienstgrad „Brandinspektor“. „… es hat mir 25 Jahre lang immer Spaß gemacht.“, so Lauhard, der das Zepter nun an Christian Wuzella übergab.
Der 27jährige gebürtige Pisweger, gelernte KFZ-Mechaniker und nunmehriger Versicherungsfachmann und Junglandwirt mit Meisterprüfung, ist seit 2008 bei der FF Pisweg u.a. als Zugskommandant und in der Wettkampfgruppe aktiv. „Ich freue mich auf viele Begegnungen mit den Kameraden und Kameradinnen und möchte für ihre Anliegen und Fragen ein offenes Ohr haben.“, so der neue Bezirkskameradschaftsführer.
Bericht & Bilder: Wilhelm Mitterdorfer, ÖA BFK08, 06.03.2020
Auf Initiative der Bezirkshauptfrau Claudia Egger wurde beschlossen, dass sich die Einsatzorganisationen zwei- bis dreimal im Jahr treffen, um die persönliche Kommunikation untereinander zu fördern.
Unter der Organisation von Bezirksfeuerwehrkommandant Friedrich Monai wurde nun der erste Sicherheitsstammtisch abgehalten, an dem, neben Bezirkshauptfrau Egger, Vertreter von Polizei, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Zivilschutz, Wasserrettung und Rettungshundebrigade teilgenommen haben.
Der Start erfolgte in den Räumlichkeiten vom Roten Kreuz in St. Veit und Bezirksstellenleiter Herbert Sager begrüßte die zahlreichen Gäste.
Rot Kreuz-Bezirksrettungskommandant Thomas Wadl stellte Strukturen der Rettungsorganisation und Abläufe bei diversen Einsätzen im Detail vor.
Während und nach der Präsentation wurde, anhand praktischer Beispiele von Notsituationen, intensiv über mögliche Verbesserungen bei der Zusammenarbeit im Ernstfall diskutiert.
Der konstruktive Austausch wurde von den Teilnehmern einhellig gelobt und dem nächsten Sicherheitsstammtisch steht somit nichts im Wege.